DEGUM würdigt herausragende wissenschaftliche Arbeite

Jährlich ehrt und fördert die DEGUM ihren wissenschaftlichen Nachwuchs. Auch auf dem DLT 2011 in Wien verlieh die DEGUM drei Wissenschaftspreise für Originalarbeiten in deutscher oder englischer Sprache: Dr. med. Ines-Christine Kiphuth, Assistenzärztin an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, bekam den ersten Preis für ihre Originalarbeit „Sonographic Monitoring of Ventricle Enlargement in Posthemorrhagic Hydrocephalus”. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert.

Zwei Preisträger teilen sich den zweiten, mit 1500 Euro dotierten Wissenschaftspreis: Dr. med. Martin Eichhorn, Assistenzarzt an der Chirurgischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum München, Campus Großhadern, erhielt den Preis für seine Arbeit auf dem Gebiet der Tumordiagnostik und –therapie: „Vascular targeting tumor therapy: Non-invasive contrast enhanced ultrasound for quantitative assessment of tumor microcirculation“. Der zweite Preisträger, Dr. med. Arne Willruth, praktiziert als Oberarzt am Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Bonn. Die DEGUM prämierte seine Originalarbeit „Assessment of right ventricular global and regional longitudinal peak systolic strain, strain rate and velocity in healthy fetuses and impact of gestational age using a novel speckle/feature-tracking based algorithm”.

Der DEGUM-Promotionspreis ist mit 1000 Euro dotiert und würdigt Dissertationen auf dem Gebiet des medizinischen Ultraschalls. Die DEGUM zeichnete Dr. med. Laura Valentina Klotz, Assistenzärztin an der Chirurgischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum München, Campus Großhadern, für ihre Doktorarbeit zum Thema „Nicht-invasive Untersuchung der Tumormikrozirkulation während antivaskulärer Tumortherapie mittels kontrastmittelverstärktem Ultraschall“ aus.
Der Präsident der DEGUM, Professor Dr. med. Stefan Delorme, stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Radiologie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKZF) in Heidelberg, überreichte die Preise.Er sieht in den diesjährigen prämierten Arbeiten eine Fortsetzung des Trends der letzten Jahre: „Der Ultraschall erweist sich zunehmend als ein wichtiges Hilfsmittel in der Grundlagenforschung, und neue Verfahren der Bildverarbeitung finden ihren Weg in die klinische Anwendung“.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am Sonntag, den 28. August 2011 in Wien verlieh der Vorstand der DEGUM außerdem Professor Dr. med. Michael Gebel aus Hannover die Ehrenmitgliedschaft der DEGUM. Der Gastroenterologe ist seit 1988 leitender Oberarzt der Abteilung für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Von 2002 bis 2004 war Professor Gebel Präsident der DEGUM sowie 2004 Präsident des 28. Dreiländertreffens in Hannover. Seit 2005 ist er Delegierter der DEGUM bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF).

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