DASA-Symposium: Das Glück bei der Arbeit

Vom Ende der Work-Life-Balance

In Krisenzeiten erscheint die Frage nach dem Glück verwegen. Doch genau davon hängt die wirtschaftliche Tragkraft ab. Attraktive Arbeitsplätze binden Mitarbeiter und machen sie produktiver. Im Rahmen des DASA-Symposiums gehen die Teilnehmenden den Auswirkungen guter Arbeitsbedingungen für eine Gesellschaft auf den Grund. Sie hinterfragen die „psychischen Kosten“ von Arbeit und gehen der Frage nach, wie aus der Theorie glückliche Job-Inhaber in der Praxis werden. So vertritt Philosoph Prof. Dieter Thomä die These vom Ende der Work-Life-Balance. Der Volkswirtschaftler Prof. Dr. Mathias Binswanger beschäftigt sich mit der Paradoxie, warum Menschen mit zunehmendem Arbeitspensum und höherem Einkommen nicht glücklicher werden. Prof. Dr. Willibald Ruch erforscht mit Methoden der wissenschaftlichen Psychologie, welchen Wert traditionelle Orientierungen zum Glück wirklich haben und welche verblüffende Rolle dabei der Charakter spielt. Dabei gibt er den Teilnehmern außerdem Interpretationen ihres eigenen Glücks-Potenzials an die Hand.

Aktiverende Vorträge

Auf solche Impulsreferate folgen moderierte Talkrunden mit Diskutanten und dem Publikum. Prof. Utho Creusen stellt die Vorteile eines „Positive Leadership“ dar und bezieht seine Zuhörer aktiv mit ein. Ob Mitarbeiter aus unterschiedlichen Kulturen oder verschiedener Altersstufen: Eine passgenaue Diversity-Strategie trägt entscheidend zur Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten und zugleich zum Unternehmenserfolg bei. Dr. Petra Köppel zeigt, wie erfolgreich bunt gemischte Teams arbeiten können.

Die Moderation des DASA-Symposiums übernimmt der Journalist Thomas Ramge.

Die DASA organisiert seit 2008 die Symposien-Reihe „Constructing the Future of Work“ mit wechselnden Schwerpunkten. Sie versteht sich als bildungsaktiver Lernort, interdisziplinär und auf die Kommunikation mit dem Publikum setzend. „Wir wünschen uns einen kontroversen Diskurs über die Zukunft einer menschengerechten Arbeitswelt“, so DASA-Projektleiterin Dr. Karin Kaudelka. Das Symposium richtet sich sowohl an ein interessiertes, wissenschaftlich orientiertes Fachpublikum als auch an Unternehmer, in der Personalverantwortung oder Erwachsenenbildung Tätige.

Die DASA ist eine publikumsstarke Einrichtung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, die auf 13.000 Quadratmetern eine Erlebnislandschaft mit Arbeitswelten von gestern, heute und morgen präsentiert. Sie überrascht durch ihre außergewöhnliche szenografische Gestaltung und ergänzt die Inhalte der Veranstaltung.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Das Symposium kostet für beide Tage 130 EUR, für einen Tag 80 EUR.

Ein Foto zur Meldung gibt es unter:

Kontakt:
Monika Röttgen
// DASA Arbeitswelt Ausstellung
Kommunikation / Marketing
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Tel.: 0231.9071-2436
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