Das verschwiegene Leiden

(djd). Fatal an einer Schwerhörigkeit ist, dass die Betroffenen oft gar nicht merken, dass ihr Hörvermögen abnimmt. Ist das Fernsehprogramm immer schlechter zu verstehen, so dreht man die Lautstärke einfach höher. Dass die Geräte irgendwann so laut sind, dass auch die Nachbarn mithören können, kann einem kaum auffallen – schließlich hat man keinen Vergleich. Nur wenig anders verhält es sich, wenn die Tischgespräche nicht mehr so gut verstanden werden. Denn könnte das nicht auch daran liegen, dass die anderen Gesprächsteilnehmer so undeutlich sprechen?

Hörminderung ist nicht ohne Risiken

Ab 55 plus treten in der Regel die ersten Hörminderungen auf. Bleiben sie unbehandelt, ist das nicht ohne Risiken. Da ist zum einen die Fahrtüchtigkeit, die durch eine Schwerhörigkeit ebenso eingeschränkt werden kann wie durch zu laute Musik im Auto. Selbst ein Restaurantbesuch mit Freunden verliert viel von seiner Qualität, wenn man dem Gespräch aufgrund seiner Hörminderung nicht folgen kann. Auf Internetportalen zum Thema Hörverlust – wie http://www.audibene.de – gibt es deshalb Tipps zu Hilfsmitteln. Wer genau wissen möchte, wie er sein Hörvermögen unterstützen kann, findet hier den Kontakt zu Hörakustikexperten.

Der persönliche Bedarf entscheidet

Die Fachleute identifizieren erst einmal den individuellen Bedarf, indem sie die Hörfähigkeit und die persönlichen Wünsche analysieren. So gibt es beispielsweise für Personen, die gern schwimmen, wasserfeste Hörsysteme. Wer viel auf Reisen ist, legt oft Wert auf leistungsfähige Akkusysteme. Auch die Aufnahme- und Wiedergabeleistung der Geräte unterscheidet sich und wird damit vielen Ansprüchen gerecht.

Unter diesen Prämissen prüft der Hörgeräteakustiker, welche Modelle im Einzelfall am besten geeignet sind. Ein weiteres Kriterium ist beispielsweise die Bauform. Es gibt Geräte, die hinter dem Ohr getragen werden, andere befinden sich im Ohr. In den meisten Fällen ist ein Im-Ohr-Hörsystem, das direkt im Gehörgang sitzt, sicherlich unauffälliger. Doch es eignet sich nur bei leichten und mittleren Hörverlusten.

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