Das vernetzte Zuhause

(djd). Mutti hat einen, Vati hat einen, die kleine Lisa und der junge Ben sowieso: In vielen Familien ist es heute üblich, dass die Mitglieder einen Computer besitzen und damit auch das Internet nutzen wollen. Dazu haben sich oft noch die unterschiedlichsten Geräte wie Digitalkameras, Handys, MP3-Player oder Spielkonsolen angesammelt, die häufig ihrerseits internetfähig sind. Sie lassen sich zu einem Heimnetzwerk miteinander verbinden, was noch weitere Vorteile bringt. So können Daten wie Bilder oder Videos zentral abgelegt werden und an allen Geräten zur Verfügung stehen – etwa um die Fotos vom vergangenen Urlaub gemeinsam am Fernseher anzusehen.

Kabel oder Funk?

Zunächst stehen Anwender vor der Frage, welche Technik verwendet werden soll. „Um ein Heimnetzwerk aufzubauen, sollte man sich zunächst Gedanken darüber machen, wie viele und welche Geräte angeschlossen werden und welchen Datendurchsatz diese hauptsächlich haben werden“, empfiehlt Daniel Canoa, Marketingleiter der Mindfactory, die sich auf den Handel mit Elektronikartikeln wie Computern, Zubehör und Entertainment ausgerichtet hat. Grundsätzlich bieten sich Kabel- oder Funktechnologien an, wobei Netzwerkkabel einen hohen Datendurchsatz von bis zu einem Gigabit pro Sekunde (1.000 Mbit/s) bieten. Der Nachteil ist, dass womöglich erst Leitungen verlegt werden müssten. Einfacher ist es, das bereits vorhandene Stromnetz mit der „Powerline“-Technologie auch als Datenleiter zu nutzen, so sind bis zu 500 Mbit/s möglich – mehr unter http://www.mindfactory.de im Internet. WLAN wiederum ist eine Funktechnologie, die in vielen Haushalten schon zur Verfügung steht und auch als Heimnetzwerk genutzt werden kann, mit Datenraten von bis zu 450 Mbit/s.

Sicherheit nicht vergessen

Der Router spielt überdies eine Rolle für den Schutz des Netzwerks, hier können wichtige Einstellungen vorgenommen werden wie Firewall oder Verschlüsselung. Sicherheitssoftware sollte auch dann auf keinem der heimischen Rechner fehlen. Was Eltern beruhigen wird: Mit vielen Routern lässt sich eine Kindersicherung für die Internetnutzung einrichten.

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