Das schwache Herz – Kardiologen des Universitätsklinikums in Homburg informieren

„Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns wieder an den Herzwochen der Deutschen Herzstiftung“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Michael Böhm, Direktor der Klinik für Innere Medizin III – Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg. „Wir möchten die Bevölkerung für das Thema -Das schwache Herz- sensibilisieren und aufzeigen, wie die Herzschwäche entstehen kann, mit welchen modernen Verfahren wir Herzerkrankungen erkennen können und welche Therapiemöglichkeiten wir heute haben.“
Die Besucher der Veranstaltung erwartet ein interessantes und vielfältiges Programm. Nach Grußworten durch Schirmherr Rüdiger Schneidewind, Oberbürgermeister der Stadt Homburg, wird Univ.-Prof. Dr. Michael Böhm als Moderator in das Thema einführen. Danach folgen Fachvorträge der Homburger Herz-Experten, die Vorträge im Einzelnen:

17.15 Uhr
Herzschwäche: Ursachen und Folgen, PD Dr. med. lngrid Kindermann

17.40 Uhr
Behandlung durch Medikamente u. implantierbare Geräte, PD Dr. med. Christian M. Werner

18.35 Uhr
Kathetergestützte Therapie von Klappenfehlern, Prof. Dr. med. Bruno Scheller

19.00 Uhr
Herzrhythmusstörungen bei Herzschwäche: Erkennung u. Behandlung, PD Dr. med. Christian Ukena

19.25 Uhr
Herz u. Psyche: Seelische Probleme bei Herzschwäche, Dr. rer. med. Dipl.-Psych. Julia Ukena

19.50 Uhr
Zusammenfassung und Verabschiedung, Prof. Dr. med. Michael Böhm

Nach jedem Beitrag stehen die Referenten Rede und Antwort. Die Teilnehmer können Fragen stellen und mit den Ärzten diskutieren.

Das Programm zum Herz-Seminar:

http://www.uniklinikum-saarland.de/fileadmin/UKS/Einrichtungen/Kliniken_und_Institute/Medizinische_Kliniken/Innere_Medizin_III/downloads/Patientenseminar_2017.pdf

Hintergrundinformationen der Deutschen Herzstiftung zum Thema:

In Deutschland schätzen Experten die Zahl der Patienten mit einer Herzschwäche auf zwei bis drei Millionen. Allein 2015 wurden rund 445.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert; über 44.500 starben 2014 daran. Bei der chronischen Herzschwäche nimmt die Pumpkraft des Herzens soweit ab, dass nicht mehr genügend Blut und damit Sauerstoff und Nährstoffe zu Organen wie Gehirn, Nieren oder Muskeln gepumpt wird. Im fortgeschrittenen Stadium kann Herzschwäche zu massiven Beschwerden bei den Betroffenen führen. Sie beeinträchtigt stark ihren Alltag und bedroht ihr Leben. Herzschwäche ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen, vor allem der koronaren Herzkrankheit (KHK)/Herzinfarkt und des Bluthochdrucks.

Kontakt:

Univ.-Prof. Dr. med. Michael Böhm
Direktor der Klinik für Innere Medizin III
– Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Straße
66421 Homburg
Tel. 0 68 41 / 16 – 1 50 31
Fax 0 68 41 / 16 – 1 50 32

http://www.uks.eu/kardiologie

http://www.herzstiftung.de

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