Das Licht der Natur einfangen

(djd). Licht hat großen Einfluss auf die Psyche des Menschen und ist für das Wohlbefinden unverzichtbar. Wird man mit den ersten Sonnenstrahlen geweckt, sprüht man direkt vor Energie. Im Gegensatz dazu drückt kaum etwas mehr auf die Stimmung als düstere Räume. Dunkle Flure gehören ebenso dazu wie innen liegende Zimmer. Dabei ist es möglich, auch nachträglich für Abhilfe und mehr Helligkeit zu sorgen. Sogenannte Tageslicht-Spots fangen das natürliche Licht ein und leiten es mit einigen technischen Kniffen ins Haus.

Helle Verhältnisse

Für alle Zimmer, die im obersten Geschoss liegen, lässt sich mit dem Einbau für helle Verhältnisse sorgen. Dazu werden die Spots etwa von Velux auf dem schrägen oder dem flachen Dach montiert. Ein reflektierendes Rohr leitet das Licht weiter. Dies reicht nach Herstellerangaben aus, um eine Fläche von bis zu neun Quadratmetern mit Helligkeit zu versorgen. Für den Abend oder die Nacht sind die Spots zusätzlich mit einem Beleuchtungszusatz ausgestattet. Unter http://www.velux.de gibt es Adressen von Fachbetrieben vor Ort, die individuelle Lösungen vorschlagen und den Einbau übernehmen – sowohl im Neubau als auch nachträglich in älteren Gebäuden.

Umweltfreundliches Design

Zusätzlich ist ein Lüftungsadapter dafür verantwortlich, dass verbrauchte und feuchte Luft nach außen geführt wird. Und auch gegen eine Verschmutzung wird vorgesorgt: Damit die Leuchtkraft erhalten bleibt, ist die Außenscheibe des Spots mit einem natürlichen Reinigungseffekt ausgestattet. Optische Reize schafft zudem eine Idee des britischen Stardesigners Ross Lovegrove: Dabei erzielen ein Deckenelement und ein variabel einstellbarer Kegel, der unterhalb des Lichttunnels zu schweben scheint, eine hochwertige Innenraumoptik. Das Lichtobjekt, das ganz im Sinne des „grünen Designs“ Sonnenlicht in Szene setzt und tagsüber elektrisches Licht überflüssig macht, wurde für den Designpreis Deutschland nominiert und mit dem „red dot award“ ausgezeichnet.

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