Das Institut für Forschung und Lehre des Bochumer Universitätsklinikums ist eröffnet

Forscher und Forschergruppen aller Bochumer Universitätskliniken können im IFL auf drei Etagen und knapp 4.500 Quadratmetern rund 100 modernste Arbeits- und Laborplätze nutzen. „Das Konzept ermöglicht eine optimale Integration von Forschung und Lehre in den klinischen Alltag – das ist das, was unsere Studierenden und die Patienten brauchen“, sagt Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Universität Bochum (RUB). „Mit der Förderung durch das Land setzt das IFL ein starkes Signal für den Medizin- und Gesundheitsstandort Bochum.“

Fortschritt nutzt den Patienten

Die Bochumer Medizinstudierenden profitieren in ihrer Ausbildung vom IFL, da es Forschung und Lehre besonders eng verzahnt. „In der Kombination aus universitärer Medizin und klinischem Know-how verfolgt das IFL einen sehr stark patienten- und probandenorientierten Ansatz“, so Prof. Dr. Ralf Gold, Dekan der Medizinischen Fakultät der RUB. Ziel der Aktivitäten im IFL ist es, durch fachübergreifende Zusammenarbeit vorklinische Forschungsergebnisse schnell in die klinische Anwendung zu überführen.

Den hohen Nutzen des Institutsgebäudes betont auch Dr. Wilhelm Beermann, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Bochumer Universitätsklinikums: „Das IFL ist für die Bochumer Universitätsmedizin ein bedeutender Schritt nach vorn. Die Forschung erfolgt sehr praxisnah. Auch die Studierenden haben dort hervorragende Bedingungen. Das Institut nutzt damit den Professoren, dem akademischen Nachwuchs und am Ende durch den medizinischen Fortschritt vor allem den Patienten.“

Lücke geschlossen

Mit dem IFL bekomme die RUB zudem eine sinnvolle Ergänzung zum Zentrum für klinische Forschung auf dem Campus, so Rektor Schölmerich. „Das neue Gebäude steht allen Universitätskliniken und klinischen Forschern der RUB offen und schließt damit eine Lücke in der Bochumer Medizin.“

In zwei Jahren Bauzeit wurde das Institutsgebäude auf dem Gelände des St. Josef-Hospitals direkt neben dem Hörsaalzentrum errichtet. Das St. Josef-Hospital leistet einen erheblichen Eigenanteil, indem es das Gebäude bewirtschaftet und instand hält. Die St. Elisabeth-Stiftung – als Gesellschafterin des St. Josef-Hospitals – hat das Grundstück bereitgestellt.

Scroll to Top