Das Haus denkt mit

(djd). Schon unter architektonischen Aspekten fällt der Neubau der Familie Ernst in der ländlichen Umgebung des bayerischen Landkreises Deggendorf aus dem Rahmen. Noch außergewöhnlicher ist die Technik, die hier im Rahmen einer konsequenten Gebäudeautomation zum Einsatz kommt. Der Anspruch des Bauherrn war, viel Wohnkomfort mit hoher Energieeffizienz zu verbinden. Dabei wurde an jedes Detail gedacht. Um beispielsweise die Vorteile der Sonne bestmöglich zu nutzen, richteten die Bauherren eine Längsseite des Neubaus mit vielen Fenstern bewusst nach Süden aus – dies bringt passive Wärmegewinne in der Heizperiode und Einsparungen bei der Beleuchtung.

Rollladen-System entscheidet selbstständig

Damit im Sommer nicht übermäßige Hitze in den Wohnraum gelangt, sorgen Rollläden vor den Velux-Fenstern automatisch für ausgeglichene Verhältnisse. Durch den Abgleich von Tageslicht und Außentemperatur entscheidet das Sensorsystem selbstständig, ob geöffnete oder geschlossene Rollläden besser für das Raumklima sind. Der außen liegende Hitzeschutz an den Dachfenstern stoppt die Sonnenstrahlen bereits vor dem Auftreffen auf die Fensterscheibe. Zudem misst eine Luftqualitätssteuerung kontinuierlich Luftfeuchtigkeit und flüchtige organische Verbindungen. Sind Grenzwerte erreicht, sorgen die Sensoren dafür, dass sich die elektrisch betriebenen Dachfenster und die Fassadenfenster automatisch öffnen. Christoph und Doris Ernst sind von dieser Lösung überzeugt: „Wir müssen uns nie um frische Luftzufuhr kümmern. Das System funktioniert einwandfrei.“ Mehr Infos sind unter http://www.velux.de nachzulesen.

Die Kraft der Sonne nutzen

Die gesamte Hausautomation des Neubaus wird per Funk gesteuert: Sonnenschutz, Fenster, Beleuchtung, Garagentorantrieb ebenso wie Haustür- und Gartenschloss. Die Technik wird per Fernsteuerung, PC mit Internetverbindung, Smartphone oder Tablet-PC bequem bedient – ganz einfach von zu Hause oder unterwegs. Zudem entschied sich das junge Paar für Solarkollektoren, die die Luft-/Wasser-Wärme-Pumpe unterstützen. Dadurch arbeitet die Pumpe nun um etwa 25 Prozent effektiver als zuvor.

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