Das Fahrrad fit machen für längere Strecken

(mpt-12/415). Deutschland ist ein Land der Radfahrer: Immer mehr Bundesbürger genießen es, die Freizeit im Sattel an frischer Luft zu verbringen und die Landschaft intensiv zu erleben – ob am Wochenende direkt vor der Haustür oder im Urlaub auf längeren Strecken. Für das nötige Maß an Sicherheit gehört es zum Hobby dazu, das Fahrrad regelmäßig zu pflegen und zu überprüfen. Vieles kann man dabei selbst erledigen, ansonsten helfen aber auch Fahrradwerkstätten bei notwendigen Reparaturen.

Fahrrad regelmäßig reinigen

Das Auto kommt regelmäßig in die Waschstraße – und auch das Fahrrad sollte gereinigt werden, damit sich unter eingetrocknetem Schmutz kein Rost bilden kann. Zur Fahrradwäsche sollten auf jeden Fall der Fahrradrahmen, Reifen, Kette und Griffe dazugehören. Wasserschlauch oder gar ein Hochdruckreiniger sind hier allerdings fehl am Platz, da der hohe Wasserdruck zu Beschädigungen führen kann. Besser ist die Reinigung mit einem weichen Tuch sowie Wasser oder einer speziellen Reinigungsflüssigkeit.

Fahrrad fit machen: Check für das Fahrrad

Wer sein Fahrrad putzt, kann dabei auch gleich die wichtigsten technischen Merkmale überprüfen. So sollte man der Fahrradkette gelegentlich ein paar Tropfen Öl spendieren und zudem die Sicherheitsausstattung überprüfen. Dazu zählen Bremsen, die gut zupacken, eine stramm sitzende Kette und ein helles Licht. Ebenso sollte man regelmäßig die Bremsklötze überprüfen und sie bei Bedarf austauschen. Auch Reifen sind Verschleißteile, die immer wieder erneuert werden müssen. Das gilt besonders, wenn das Profil bereits abgefahren ist, aber auch, wenn der Reifen porös und brüchig geworden ist. Auch den festen Sitz der Speichen sollte man kontrollieren.

Das Fahrrad zum Urlaubsziel transportieren

Wer das eigene Fahrrad auch im Urlaub nutzen will, benötigt ein passendes Tragesystem für das Auto. Entscheidend ist dabei die zulässige Maximalbeladung, die nicht überschritten werden darf. E-Bikes zum Beispiel bringen deutlich mehr auf die Waage als konventionelle Tourenräder und benötigen daher spezielle Fahrradträger. Eine gute Lösung dafür sind Heckträger wie etwa das Modell „euro-select compact“ vom deutschen Hersteller mft. Mit nur 13 Kilogramm ist der Träger selbst sehr leicht, kann aber bis zu 60 Kilogramm an Gewicht tragen – genug für zwei E-Bikes. Unter ( http://www.mftgmbh.de ) gibt es mehr Informationen dazu.

Fahrstil anpassen

Wer seine Fahrräder „huckepack“ mitnimmt, sollte seinen Fahrstil entsprechend anpassen. Die empfohlene Höchstgeschwindigkeit liegt auf den deutschen Autobahnen mit einem Fahrradträger bei 130 Stundenkilometern. Welche Regeln im jeweiligen Urlaubsland gelten, sollte man vorab überprüfen. Mit dem zusätzlichen Fahrradträger am Auto sollte man zudem bei Seitenwind, auf Brücken oder auf bergigen Strecken vorsichtig sein und die Fahrweise darauf einstellen.

Nach oben scrollen