Das Endocannabinoid-System – warum CBD auch Hunden hilft

CBD

CBD Öl Einnahme auch bei Haustieren empfohlen.

Der Hype um CBD (Cannabidiol) macht auch vor den Haustieren nicht Halt. Seit 2017 ist der nicht-psychoaktive Wirkstoff der Hanfpflanze in der Humanmedizin auf Rezept erhältlich und hat schon bei vielen Menschen zu signifikanten gesundheitlichen Erleichterungen geführt. Eine große Anzahl von Krankheitsbildern wurden entschärft und es steht die Frage im Raum, ob auch die vierbeinigen Freunde von den Vorteilen profitieren können. Viele Anwender fragen sich, wo sie CBD für Hunde kaufen können, ob CBD bei Schmerzen der kleinen Lieblinge hilfreich angewendet werden kann und ob die Gefahr einer CBD Überdosis besteht. Im Prinzip spricht nichts gegen eine Verabreichung dieser Nahrungsmittelergänzung auch für Hunde, Katzen und Pferde. Weisen diese doch wie der Mensch und alle Säugetiere das sogenannte endogene Cannabinoid-System auf, über das CBD seine wohltuenden Wirkungen im Körper entfalten kann.

Das Endocannabinoid-System ist ein wichtiger Teil des Nervensystems und stellt zwei Rezeptoren bereit, an denen die Cannabinoide andocken. Typ eins wird in der Wissenschaft entsprechend Cannabinoid-Rezeptor 1(CB 1) genannt und befindet sich vorwiegend im Gehirn und im peripheren Nervensystem. CB 2 zeigt seine Verbreitung vornehmlich in bestimmten Zellen des Immunsystems wie den Lymphozyten und Mastzellen. Zudem ist CB 2 mitverantwortlich für den Knochenaufbau. Einige Anbieter haben daher ihr Produkt geschmacklich modifiziert und auf Tiere abgestimmt. Besonders das CBD Öl für Hunde vom Hersteller Candropharm ist dabei im Gespräch, ist dieser Anbieter doch Marktvorreiter mit einer umfassenden Erfahrung.

Herkunft von CBD

CBD ist einer von über hundert Wirkstoffen des Hanfs (Cannabis). Der bekannteste davon ist wohl das THC (Tetrahydrocannabinol), welches eine berauschende Wirkung zeitigt und deshalb in vielen westlichen Ländern nur sehr eingeschränkt nutzbar ist. CBD dagegen ist eine Substanz, welche aus der weiblichen Pflanze extrahiert wird. So wurde Cannabis schon lange vor unserer Zeitrechnung kultiviert und zum Nutzen von Mensch und Tier eingesetzt. Die alten Chinesen pressten aus dem Samen der Pflanze wohlschmeckende Öle und aus der Faser wurden strapazierfähige Stoffe gewebt. Im alten Ägypten schufen die damaligen Bewohner des Niltals paradiesische Pflanzungen, die mit der heutigen Wüstenlandschaft nicht zu vergleichen sind. Und in Indien ist Hanf ein Stützpfeiler der Heilkunde Ayurveda geworden.

In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts geriet die Pflanze jedoch in Verruf. Aufgrund des genannten THC befanden vor allem in den USA viele Entscheider, dass es an der Zeit wäre, diesen Wirkstoff als gesundheitsgefährdende Droge zu klassifizieren. So gelangte er auf die Schwarze Liste und litt viele Jahrzehnte unter einer teilweise rigiden Strafverfolgung. Dieser Kelch ging auch an Deutschland nicht vorbei und die ganze Pflanze geriet auf den Index des Betäubungsmittelgesetzes (BTM). Zwar wurden in den letzten Jahren Lockerungen vorgenommen, aber immer noch werden THC und CBD in einen Topf geworfen. Viele Menschen schrecken deshalb vor einem Erwerb der Produkte zurück, obwohl man heutzutage ganz legal CBD Öl bestellen kann. Vornehmlich bieten es einschlägige Online Shops und Apotheken an.

Wirkungen von CBD Produkten

Naturgemäß sind die Untersuchungen bei menschlichen Anwendern schon weiter fortgeschritten als bei Tieren. Deshalb empfiehlt sich auf jeden Fall vor der Einnahme eine Konsultation des Tierarztes. Aufgrund der beschriebenen physiologischen Ähnlichkeiten ist anzunehmen, dass die entzündungshemmenden und entspannenden Wirkungen auch bei Hunden auftreten. Allgemein stärkt CBD das Immunsystem und wird vor allem in der Schmerztherapie des Bewegungsapparats angewandt. Die Bewegungsfähigkeit wird gesteigert und die Lebensqualität des Tieres verbessert. 

Viele Hunde reagieren ängstlich auf laute Geräusche wie Gewitter oder Knall. Sie haben Verlustängste, wenn sie allein zu Hause bleiben. Auch bei Traumata sind Aggressivität in Verbindung mit lautem Bellen und destruktivem Verhalten nicht selten. Hier nimmt die entspannende Wirkung des Naturprodukts die Spitzen und das Leben ist für Mensch und Tier mit weniger Stress verbunden.

Auf jeden Fall sollte darauf geachtet werden, Qualität zu verabreichen. Das bedeutet, dass die Pflanze organisch angebaut und das Öl hochwertig verarbeitet wurde. Seriöse Anbieter geben das in der Beschreibung an. Zudem raten Experten zu einer langsamen Steigerung der Dosis. Wer dann pro Tag 2×0,5 ml täglich verabreicht, ist auf der sicheren Seite. Von Überdosen des Naturprodukts ist zum jetzigen Zeitpunkt nichts bekannt.

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