Das DIMDI auf der conhIT: Medizinwissen für Healthcare IT

Die conhIT 2011 steht unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler und wird vom Verband der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen e.V. (VHitG) veranstaltet. Der Direktor des DIMDI, Dr. Dietrich Kaiser, ist Mitglied im Beirat des conhIT-Kongresses. Das Motto der diesjährigen Messe lautet „IT im Gesundheitswesen – sicher, vernetzt und wirtschaftlich“.

Etablierte Lösungen wie auch Innovationen und Trends für IT im Gesundheitswesen werden ausgestellt. Dabei spielen die Schnittstellen zur Medizintechnik und das Thema Telematik eine immer größere Rolle – und damit auch die medizinischen Informations- und Begriffssysteme des DIMDI:

* Die Klassifikationen ICD-10-GM, OPS und LOINC sind u. a. Grundlage für die medizinische Dokumentation von Diagnosen, Operationen und Labordaten. Andere Begriffssysteme dienen zur Kodierung von Messwerten (UCUM) oder Objekten (OID). Darüber hinaus ist das DIMDI in zahlreichen nationalen und internationalen Standardisierungsgremien aktiv.
* Über das Informationssystem Medizinprodukte wird auch Software angezeigt, die zur Therapieplanung oder Befundung eingesetzt wird. Die 4. Novelle des Medizinproduktegesetzes aus dem Jahr 2010 hat dies klargestellt.
* PharmNet.Bund.de, das Arzneimittel-Informationssystem des Bundes und der Länder, bündelt sukzessive die bundesweit vorliegenden amtlichen Daten im Rahmen der Zulassung/Registrierung bzw. Überwachung von Arzneimitteln in Deutschland.
* Das Informationssystem zur Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren (Health Technology Assessment) dient der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen.
* Die rund 60 Datenbanken mit Nachweisen medizinischer Literatur und Fakten ermöglichen die Recherche nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft in Medizin und Randgebieten.

> Das DIMDI beim Kongress
Der conhIT-Kongress 2011 wird in Kooperation von BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) e.V., GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e.V. und VHitG (Verband der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen) e.V. veranstaltet.

Bereits im Vorfeld der Messe führt die GMDS-Arbeitsgruppe „Standards für Interoperabilität und elektronische Gesundheitsakten“ in Kooperation mit der HL7-Benutzergruppe in Deutschland e.V. einen Workshop durch mit dem Thema Standardisierte Wissensrepräsentation zur Sicherung von Interoperabilität im Gesundheitswesen (04.04.2011, 13.30-18.00 Uhr).

Der Workshop beschreibt das Anliegen von internationaler Standardisierung, stellt Lösungen vor und identifiziert offene Probleme, vielfach demonstriert am Beispiel der elektronischen Gesundheitsakten. An den Workshop schließt sich ein für alle Teilnehmer offenes Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe an.
In Rahmen des Workshops wird Dr. Sylvia Thun vom DIMDI einen Vortrag halten über Die Rolle von Terminologien für Interoperabilität (04.04.2011, 16:25 Uhr, ABION Spreebogen Waterside Hotel, Alt Moabit 99, 10559 Berlin).

Im Rahmen des Kongressprogramms übernimmt Dr. Sylvia Thun am 06.04.2011 gemeinsam mit Andreas Grode von der gematik mbH den Vorsitz der Session: Standards – Macht doch mit! Dabei stehen Standardisierung und Interoperabilität in der Versorgung im Vordergrund (06.04.2011, 9:30-11:00 Uhr, Saal 1 Halle 1.2).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das DIMDI stellt über das Internet hochwertige Informationen für alle Bereiche des Gesundheitswesens zur Verfügung. Es entwickelt und betreibt datenbankgestützte Informationssysteme für Arzneimittel und Medizinprodukte und verantwortet ein Programm zur Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien (Health Technology Assessment, HTA). Das DIMDI ist Herausgeber amtlicher medizinischer Klassifikationen wie ICD-10-GM und OPS und pflegt medizinische Terminologien, Thesauri, Nomenklaturen und Kataloge (z. B. MeSH, UMDNS, Alpha-ID, LOINC, OID), die für die Gesundheitstelematik von Bedeutung sind.
Das DIMDI ermöglicht den Online-Zugriff auf seine Informationssysteme und über 60 Datenbanken aus der gesamten Medizin. Dafür entwickelt und pflegt es moderne Software-Anwendungen und betreibt ein eigenes Rechenzentrum.

Scroll to Top