Das Christkind kauft online ein

(djd). Menschenmassen in der Fußgängerzone, überfüllte Geschäfte und lange Schlangen an den Kassen: Immer mehr Bundesbürger sparen sich den Stress, auf den letzten Drücker Weihnachtsgeschenke kaufen zu müssen und ordern ihre Präsente lieber online. Internet-Shopping ist bequem, man kann dabei auf dem Sofa liegen, den Fernseher laufen lassen und in Ruhe stöbern und vergleichen. Wer beim Einkauf keine böse Überraschung erleben möchte, sollte die Online-Shops allerdings auf ein paar Sicherheitskriterien hin prüfen.

Safety first beim Onlinekauf

So rät Britta Schichler vom Kreditkartenherausgeber Barclaycard: „Seriöse Anbieter geben sich klar zu erkennen. Sie haben ein leicht zu findendes Impressum mit allen wichtigen Kontaktdaten. Auch eine preiswerte Servicetelefonnummer und klare Geschäftsbedingungen (AGB) sprechen für den Verkäufer. Zudem sollte die Website Versandarten, Transportkosten und Lieferzeiten nennen.“ Der Bezahlprozess sollte außerdem SSL-verschlüsselt sein. Dies ist an der Buchstabenkombination „https“ am Anfang der URL ersichtlich. Britta Schichler: „Beim Bezahlen im Internet mit der Kreditkarte ist zusätzlich auch immer der dreistellige Sicherheitscode einzugeben. Dieser Code findet sich auf der Rückseite der Karte.“

Kreditkarten sind sicher

Kreditkartengesellschaften setzen heute zudem Sicherheitsmaßnahmen ein,
um potenziellen Betrug frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. So überwacht etwa der Kreditkartenherausgeber Barclaycard mit Unterstützung von sogenannten selbstlernenden Systemen Zahlungsverhalten und Muster der Kartennutzung. Britta Schichler: „Sollte zum Beispiel eine Karte innerhalb von kurzer Zeit an zwei Orten, wie in den USA und in Italien, eingesetzt werden, dann liegt ein Betrugsverdacht nahe: Eventuell wurden die Kartendaten kopiert.“ Auch die Akzeptanzstellen werden beobachtet. Britta Schichler: „Gibt es an einem Ort sehr viele Reklamationen in kurzer Zeit, ist das ein möglicher Hinweis für Kartenbetrug. In diesem Fall tauschen wir vorsichtshalber die Kreditkarten unserer Kunden aus, die dort eingesetzt wurden.“

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