Das Berufsbild eines Gesundheitsmanagers

Gesundheitsmanager

Im Gesundheitswesen gibt es viele verschiedene Berufe und nicht alle drehen sich nur um die Pflege. So dürfen auch die betriebswirtschaftlichen Aufgaben nicht in Vergessenheit geraten, die gerade für Kliniken und große Versorgungszentren sehr wichtig sind. Hier kommt der Gesundheitsmanager ins Spiel. Wer sich schon immer für diesen Beruf begeistern konnte, es aber verpasst hat, die Chance zu ergreifen, der kann es mit einer Weiterbildung Gesundheitsmanagement noch nachholen.

Die Ausbildung zum Gesundheitsmanager

Personen, die es sich als Ziel gesetzt haben, Gesundheitsmanager zu werden, müssen ein Studium im Gesundheitsmanagement absolvieren. Dies kann man direkt nach deinem Abitur machen, aber auch im zweiten Anlauf als Weiterbildung. Dafür muss ein duales Studium gemacht werden, welches 3 bis 6 Jahre dauert. Dieses Studium beinhaltet eine betriebliche von der IHK anerkannte Ausbildung in Verbindung mit einem Bachelor-Studium an einer teilnehmenden Hochschule.

Die Studenten lernen im Betrieb alle berufspraktischen Inhalte und in der Schule wird das Tiefenwissen vermittelt. Das Ziel der Weiterbildung ist die Prüfung zu bestehen und das Zertifikat zum Gesundheitsmanger zu erhalten.

Da das Studium und die Arbeit zusammenspielen, braucht es ein gutes Zeitmanagement und Organisationsfähigkeit um alles auch unter einen Hut zu bekommen. 

Schüle sollten bedenken, dass die Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung vom Anbieter abhängen. Manche wollen mindestens die Hochschulreife, andere erwarten eine abgeschlossene Berufsausbildung mit einjähriger Berufserfahrung und wieder anderen Anbietern ist es egal, welche Ausbildung man vorher gemacht hat. Grundsätzlich sollten sich Interessierte aber schon mit dem Berufsbild auseinandergesetzt und vielleicht im Gesundheitswesen gewirkt haben, damit die Materie nicht ganz fremd ist und man schon etwa Ahnung mitbringt. Das erleichtert das Studium ein wenig.

Die Aufgaben des Gesundheitsmanagers

Absolventen werden in Kliniken, Altenheimen oder Gesundheitseinrichtungen gebraucht. Sie sind dort für die Betriebswirtschaft zuständig. Das bedeutet, dass die Personalführung, Organisation der Patientenverwaltung und Finanzplanung anfallen. Neulinge werden aber auch die Abläufe im Betrieb genau unter die Lupe nehmen und den Handlungsbedarf an bestimmten Stellen zu erkennen lernen. Daneben führt man auch die Vorstellungsgespräche und ganz wichtig, man erhält auch einen Einblick in die Einnahmen und Ausgaben des Hauses. Dabei wird man möglichst wirtschaftlich handeln, damit der Betrieb weiter erfolgreich funktioniert, die Patienten dabei aber auch nicht auf der Strecke bleiben. Ganz nebenbei erledigen Absolventen noch die Korrespondenz mit Krankenkassen, Rehazentren und den Ärztekammern. Die Abrechnung und der restliche anstehende Papierkram runden den Arbeitstag ab. 

Perspektiven des Berufes

Da immer mehr Krankenhäuser privatisiert werden und das Gesundheitsmanagement an Sparmaßnahmen gebunden ist, ist dieser Beruf für alle größeren Einrichtungen sogar sehr wichtig. Jemand muss sich um die ganzen bürokratischen Dinge kümmern und sich damit auskennen, damit Ärzte und Pfleger sich ganz ihrer Arbeit widmen können. Auch Arztpraxen mit mehreren Ärzten tendieren mittlerweile dazu, einen Gesundheitsmanager einzustellen, damit dieser sich um die wirtschaftlichen Belange kümmert. 

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