Damit das Haus aufatmen kann

(djd). Dass an einer energetischen Sanierung heute kaum ein Weg vorbei führt, dürfte den meisten Eigentümern von Altbauten längst klar sein. Stetig steigende Energiepreise, damit verbunden hohe laufende Kosten und die unnötige Belastung der Umwelt durch Emissionen sprechen dafür, den Heizkostenbedarf des Eigenheims durch eine Wärmedämmung zu senken. Doch bei der Dämmtechnik gibt es durchaus große Unterschiede.

Dämmung mit Luftzirkulation

Als bedenklich gelten beispielsweise Biozide, die bei vielen Dämmvarianten jedoch notwendig sind, um die Fassade vor Schimmel und Algen zu schützen. Sie sind wasserlöslich und könnten sich somit auswaschen. „Empfehlenswerter sind Systeme, die ohne eine Behandlung mit Bioziden auskommen, etwa vorgehängte, hinterlüftete Fassaden“, sagt der zertifizierte Energiefachberater Bernd Meyer aus Kassel. Hier wird der Schimmelbildung auf umweltfreundliche Weise vorgebeugt: Die Vollschutzfassade, beispielsweise vom deutschen Hersteller Vinylit, wird nicht direkt auf die Außenwand aufgesetzt, sondern durch einen Luft-Zwischenraum von der Dämmung getrennt. Das Resultat der Konstruktion ist eine permanente Luftzirkulation, die Feuchtigkeit abführt.

Schallschutz inklusive

Sogar bei bereits feuchter Bausubstanz ist durch den stetigen Luftstrom ein trocknender Effekt zu beobachten. „Zugleich wirkt sich die Energiesparfassade positiv und ausgleichend auf das Raumklima im Inneren aus“, erläutert Meyer weiter. Kombinieren lässt sich die Dämmung dabei mit verschiedenen Fassadensystemen in Naturstein, Holz oder Klinkeroptik. Unter http://www.vinylit.de gibt es einen Überblick zu allen Möglichkeiten. Neben der Energie-Einsparung und der Verbesserung der Wohngesundheit sprechen weitere angenehme Effekte für eine Wärmedämmung mit einer vorgehängten Fassade: Sie dient zugleich als effektiver „Schallschlucker“ und kann nach Herstellerangaben bis zu 13 Dezibel des störenden Außenlärms wegfiltern.

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