Dämmen und mehrfach modernisieren

(mpt-14/43960a). Wer klimafreundlich und energieeffizient wohnen möchte, sollte an eine wirkungsvolle Dämmung des Hauses denken. Eine energetische Modernisierung bietet gleich mehrere Vorteile: Durch einen guten Wärmeschutz für die Immobilie werden nicht nur die Heizkosten gesenkt, sondern auch das Klima und die Atemluft in den Räumen sowie die allgemeine Ökobilanz werden verbessert.

Schimmel vermeiden

Das Risiko eines Schimmelbefalls ist davon abhängig, wie viel Feuchtigkeit das Dämmmaterial aufnehmen kann. Bei organischen Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen ist die Gefahr größer. Laut der Zeitschrift „Öko-Test“ sind manche organischen Dämmungen sogar schon vor dem Einbau durch bereits abgestorbene Schimmelsporen belastet. Nicht zu unterschätzen sind zudem Biozide, die beispielsweise gegen Insekten eingesetzt werden. Dadurch wird zwar die Gefahr von unerwünschten Mikroorganismen verringert, allerdings stellen sie für die Raumluft zum Teil ebenso eine Belastung dar. Keine Nahrungsgrundlage für Schimmelpilze hingegen bieten Dämmstoffe aus Polyurethan-Hartschaum. Sie speichern keine Feuchtigkeit, wodurch sich Mikroorganismen und Kleinstlebewesen gar nicht erst ansiedeln können. Diese hochwertigen Dämmstoffe bietet beispielsweise der Hersteller puren an.

Gesunde Raumluft durch schadstoffarme Dämmung

Beim Test der Inhaltsstoffe konnte die Polyurethan-Dämmung mit „gut“ abschneiden. Vorteilhaft wurde erwähnt, dass der Hochleistungsdämmstoff PUR/PIR völlig ohne chlorierte Kohlenwasserstoffe hergestellt wird und dass kein Formaldehyd und keine Phenole enthalten sind. Beim Kontakt mit Feuchtigkeit bleibt der Stoff chemisch neutral. Es bilden sich keine Säuren, wodurch eine Korrosion oder eine Hautreizung vermieden werden. Daher gilt der Dämmstoff (puren-steildach.de) auch für Allergiker als uneingeschränkt geeignet.

Geringer Materialeinsatz

Beim Testpunkt Wärmeschutz landeten die Dämmungen aus Polyurethan-Hartschaum ebenfalls auf dem Siegertreppchen. Der U-Wert (Wärmedurchgangswert) ist im Vergleich zu anderen Dämmmaterialien viel besser. Für einen guten Wärmedurchgangswert ist bei einer Polyurethan-Dämmung weniger Materialaufwand erforderlich. Dies ist insbesondere bei einer Dämmung eines Steildachs sehr vorteilhaft. Dank des geringeren Materialeinsatzes wird die Gesamt-Ökobilanz verbessert und die Dämmung kann schlanker aufgebaut werden. Dies zahlt sich vor allem beim Modernisieren von Bestandshäusern aus.

Schneller, sicherer und günstiger Einbau

Beim Einbau punktet die Polyurethan-Dämmung mit ihrer einfachen und schnellen Handhabung. Schon ab Werk kommt die Hochleistungsdämmung rundum mit Nut und Federprofil und kann daher dicht und lückenlos zusammengefügt werden. Dank der Ausstattung mit einer Unterspannbahn der Elemente ist die Dachkonstruktion gegen Nässe, Wind und Hagel geschützt. Die Unterspannbahn verfügt über einen Klebestreifen, wodurch eine sichere Verbindung hergestellt wird. Zudem besitzen Polyurethan-Dämmelemente im Vergleich zu Holz- oder Steinfaserdämmungen ein geringeres Gewicht, wodurch der Transport auf das Dach leichter fällt. Insbesondere bei älteren Gebäuden mit schwächeren Dachkonstruktionen können beträchtliche Zusatzkosten entstehen, wenn eine Verstärkung erforderlich wird.

Recyceln statt entsorgen

Es gibt Dämmstoffe, die nach ihrer Nutzungszeit auf Deponien entsorgt werden müssen. Bei organischen Dämmstoffen aus nachwachsenden Materialien ist teilweise eine Kompostierbarkeit möglich, wenn sie keine chemischen Zusatzstoffe beinhalten, beispielsweise Biozide oder Flammschutzmittel. Dämmungen aus Polyurethan können vollständig wiederverwertet und aufgearbeitet werden. Beim Vorgang des Recycelns entsteht purenit, der Funktionswerkstoff, der zum Beispiel im Möbelbau, bei der Herstellung von Türen, Fenstern oder Fahrzeugen sowie in der Flachdachdämmung eingesetzt wird.

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