Dämmen mit Weitblick

(djd). Die nächste Heizkostenabrechnung kommt bestimmt: Wenn Hausbesitzer die erneut gestiegenen Kosten schwarz auf weiß nachlesen können, denken viele von ihnen über eine energetische Sanierung des Eigenheims nach. Doch welche Maßnahmen sind sinnvoll, welche Kriterien sollte ein energiesparendes Haus heutzutage erfüllen? „Eigentümer sind gut beraten, bei dieser Frage nicht nur die derzeit gültigen Mindestanforderungen im Blick zu haben. Wer auf diese Weise saniert, hat ein Gebäude, das in wenigen Jahren bereits wieder veraltet ist“, sagt Marianne Tritz, Geschäftsführerin des Gesamtverbands Dämmstoffindustrie (GDI).

Tritz empfiehlt stattdessen, vorausschauend zu planen und dabei vor allem die Vorgaben der KfW-Effizienzhäuser im Blick zu haben. Eine Förderung ist demnach möglich bei Gebäuden, die höchstens 115 Prozent des Energiebedarfs eines vergleichbaren Neubaus aufweisen – daher die Bezeichnung „Effizienzhaus 115“. Je besser der energetische Standard nach der Sanierung ist, desto höher fallen auch die Zuschüsse aus. „Gefördert werden derzeit Effizienzhäuser 115, 100, 85, 70, 55 oder besser“, erläutert Marianne Tritz. Was im eigenen Haus technisch möglich und finanziell sinnvoll sei, sollte stets durch einen zertifizierten Energieberater ermittelt werden. Unter http://www.energie-fachberater.de sowie http://www.energie-effizienz-experten.de gibt es Adressen von Fachleuten vor Ort.

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