Dämmen mit Rendite

(djd). Ob und wann sich die Europäische Zentralbank (EZB) für eine Abkehr von ihrer Niedrigzinspolitik entscheiden wird, lässt sich derzeit nicht absehen. Dies sind schlechte Nachrichten für Anleger: Klassische Sparformen können mit ihren mageren Erträgen derzeit kaum die Inflation kompensieren. Umso gefragter sind Sachwerte, die eine langfristig stabile Wertentwicklung versprechen. Allen voran die eigenen vier Wände: Investitionen in „Betongold“ boomen, das gilt für den Bau oder Kauf eines Hauses ebenso wie für eine umfassende Modernisierung.

So lassen sich Verschönerungsarbeiten, etwa an Fassade oder Dach, sehr gut mit einer energetischen Sanierung verbinden. Die sogenannte Dämmrendite ist derzeit besonders attraktiv: „Diese Form der Geldanlage schlägt viele Sparformen deutlich, da der Eigentümer von eingesparten Heizkosten profitiert und sich von künftigen Preisanstiegen unabhängig macht“, sagt Marianne Tritz, Geschäftsführerin beim Gesamtverband der Dämmstoffindustrie (GDI).

Berechnungen des Ipeg-Instituts (Kompetenzzentrum für energetische Gebäudemodernisierung) haben ergeben, dass die Amortisationszeiten für eine Dämmung der obersten Geschossdecke bei unter sechs Monaten und für eine Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk bei sieben Jahren liegen. Auf Dauer spart der Immobilienbesitzer somit bares Geld. Unter http://www.gdi-daemmstoffe.de gibt es mehr Informationen dazu.

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