Dämmen fängt oben an

(djd). Ein zusätzliches Zimmer für die Kinder, ein Home-Office oder mehr Platz fürs Hobby: Durch einen Ausbau des bislang ungenutzten Obergeschosses lässt sich im Eigenheim zusätzliche Wohnfläche schaffen – und davon kann man eigentlich nie genug haben. Wenn ohnehin ein größerer Umbau ansteht, ist es sinnvoll, zugleich überprüfen zu lassen, wie energieeffizient das Dach bisher ist. Denn allein das Oberstübchen ist in Altbauten für bis zu einem Drittel der Energieverluste verantwortlich, berichtet der Gesamtverband der Dämmstoffindustrie (GDI). Bei geplanten Umbauten schreibt die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) ohnehin vor, den Altbau auf zeitgemäße energetische Standards zu bringen.

„Zugleich kann der Hausbesitzer durch das Koppeln verschiedener Modernisierungsmaßnahmen seinen Aufwand reduzieren, die Dämmung macht sich somit noch schneller für ihn bezahlt“, berichtet GDI-Geschäftsführerin Marianne Tritz. Ihre Empfehlung: Vor größeren Projekten wie etwa einem Dachausbau sollten Hausbesitzer einen unabhängigen, zertifizierten Energieberater einschalten. Weitere Informationen dazu sowie zu den aktuellen Fördermöglichkeiten gibt es beispielsweise unter http://www.gutgedaemmt-geldgespart.de. Als besonders effektive Methode gilt für das Dach die sogenannte Aufsparrendämmung. Das Dämmmaterial wird dabei vollflächig zwischen Dachsparren und Dachpfannen eingebracht, Wärmebrücken werden somit vermieden.

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