Da will ich hin!

(djd). Wegen der geburtenschwachen Jahrgänge wird sich das Reservoir an gut ausgebildeten jungen Bundesbürgern, die für qualifizierte Aufgaben in der Wirtschaft zur Verfügung stehen, künftig drastisch verringern. Die Konsequenz: Nur wer sich als Arbeitgeber gut positioniert, kann im Kampf um die knapper werdenden Talente auch die besten Fach- und Führungskräfte für sich gewinnen und längerfristig an sich binden.

Strategische Markenbildung gewinnt an Bedeutung

Das Zauberwort in diesem Zusammenhang heißt „Employer Branding“ – das Unternehmen will sich als attraktiver Arbeitgeber darstellen und sich von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abheben. Diese strategische Markenbildung ist gerade in Zeiten digitaler Kommunikation und sozialer Netzwerke von entscheidender Bedeutung im Kampf um die besten Talente. Aber welchem deutschen Unternehmen gelingt es, sich als derzeit attraktivster Arbeitgeber zu positionieren? Dieser Frage ging bereits zum vierten Mal der „Randstad Award“ nach. In Deutschland wurden dazu über 8.000 Arbeitnehmer und Arbeitsuchende im Alter zwischen 18 und 65 Jahren online interviewt. Die Beliebtheit der Unternehmen wurde dabei anhand verschiedener Faktoren gemessen, zum Beispiel Arbeitsplatzsicherheit und Betriebsklima.

Autohersteller liegen vorn

Am besten gelungen ist der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke BMW; 57,9 Prozent der in der Studie Befragten würden gerne für den Münchner Autobauer arbeiten. Mit 54,2 Prozent schaffte es die Daimler AG auf den zweiten Platz, Audi – Gewinner des letzten Jahres – landete mit 52,6 Prozent diesmal auf Platz drei. „Alle drei Gewinner sind dieses Jahr erstmals einer Branche zuzuordnen – der Automobilbranche“, betont Andrea Dauch, Regionaldirektorin Süd bei Randstad Deutschland. So verwundere es auch nicht, dass die Top Drei der einzelnen Branchen von der Kfz-Industrie angeführt werde. 47 Prozent der Befragten würden derzeit am liebsten im Automotive-Bereich arbeiten. Platz zwei der attraktivsten Branchen belegen mit jeweils 39 Prozent die Maschinenbau-Branche und der Sektor IT-Consulting-Telekommunikation. Ausführliche Informationen zur Studie gibt es unter http://www.randstad-award.de.

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