Corona-Stress – Mentale Gesundheit in Krisenzeiten stärken

Corona-Stress

Die vielen Veränderungen, welche die Coronakrise mit sich brachte, lösten bei vielen Menschen ein hohes Stresspotenzial aus. Immer deutlicher treten Unsicherheiten auf, die sich nicht nur auf die Gesundheit beschränken. Auch wirtschaftliche Kontinuität, wie zum Beispiel in Hinblick auf den eigenen Arbeitsplatz, scheinen dadurch infrage gestellt zu sein. Doch wie ist es möglich, sich dem zur Wehr zu setzen? Wir werfen einen Blick auf die medizinische Perspektive des Themas.

Stress und seine gesundheitlichen Folgen

Schon längst sind jene Zeiten vorbei, in denen Stress in erster Linie als ein psychologisches Phänomen betrachtet wurde. Vielmehr ist heutzutage klar, dass damit auch direkte körperliche Folgen und Wirkungen verknüpft sind. So kann dauerhafter Stress den Prozess der Alterung deutlich beschleunigen. Auf der anderen Seite erhöht sich bei einem dauerhaft zu hohen Stresslevel das Risiko für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Wer Stress durch verschiedene Maßnahmen zu bekämpfen versucht, handelt also nicht nur im Sinne der mentalen Gesundheit richtig. Auch auf körperlicher Ebene lassen sich schnell positive Auswirkungen solcher in die Wege geleiteten Schritte erkennen. Je früher sie vonstattengehen, desto größer ist in der Folge dessen auch der mögliche Erfolg. Schon alleine dafür lohnt es sich, sich zeitnah dieses Themas anzunehmen.

Die Auszeit als Gegenpol

Doch was hilft wirklich gegen die dauerhafte Anspannung? Experten empfehlen eine gezielte Auszeit, in der von jeglichen beruflichen Verpflichtungen Abstand genommen wird. Dies ist zum Beispiel bei einem erholsamen Wellness-Urlaub möglich. Dieser bietet genug Zeit und Luft für erholsame Aktivitäten. Praktisch alle in Wellness-Oasen verfügbare Anwendungen sind darauf ausgerichtet, die Seele baumeln zu lassen und sich dadurch von jenen Monaten zu erholen, in der eine besonders hohe Anspannung spürbar gewesen ist. 

Jüngste Studien machen sogar deutlich, dass für eine solche Auszeit gar kein besonders langer Aufenthalt am Urlaubsort notwendig ist. Viel wirksamer sind kürzere Aufenthalte – und dafür mehrmals pro Jahr. Auf diese Weise muss weniger Zeit überbrückt werden, bis wieder die nächste Phase der Entspannung ansteht. Wer diesem Rhythmus folgt, der kann sich leichter von den Belastungen besonders stressiger Monate befreien.

Diesem Prinzip folgend, empfiehlt es sich auch in die tägliche Arbeitsroutine genug Pausen einzubauen. Medizinisch bewiesen sind zum Beispiel die positiven Auswirkungen konzentriert ausgeführter Entspannungsübungen, die zwischendurch leicht ausgeführt werden können. Wer sich etwa in dieses Thema einarbeitet, der kann bereits in einer kleinen Pause von nur 10 Minuten das Stresslevel aktiv reduzieren. Dies wiederum birgt die Chance, die folgenden Aufgaben des Tages mit neuer Ruhe und Konzentration anzugehen und Herausforderungen erfolgreich zu meistern. 

Die langfristige Aussicht beachten

Für viele Menschen im Land hatte die Coronakrise jedoch ganz reale negative Folgen. Diese reichen vom Tod naher Angehöriger bis hin zur Kurzarbeit, durch die nun weniger Geld im Haushalt zur Verfügung steht. In Anbetracht dieses Drucks ist es von größter Bedeutung, die langfristige Perspektive nicht aus dem Blickwinkel zu verlieren. Sie zeigt deutlich auf, dass in den meisten Fällen über einen Zeitraum von wenigen Jahren hinweg trotzdem mit einer deutlichen Verbesserung der Lage zu rechnen ist. Anstatt also immer düstere Szenarien auszumalen, kann es hilfreich sein, jene Chancen der Erholung und Entspannung ins Visier zu nehmen, die sich langfristig immer wieder ergeben werden. 

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