COPD – eine Volkskrankheit ohne Beachtung

Schätzungen zufolge leiden allein in Deutschland fast 6 Millionen Menschen an der chronischen Lungenkrankheit COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Trotz steigender Patientenzahlen, ist die COPD in der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Volkskrankheiten nur wenig bekannt. Dabei stehen die Chancen, ein Fortschreiten der Erkrankung durch frühzeitige Diagnose und richtige Behandlung zu verhindern, gut.

Anlässlich des Welt-COPD-Tages am 16. November 2011, verschickt die Deutsche Atemwegsliga, solange der Vorrat reicht, kostenlos innerhalb Deutschlands ihren COPD-Ratgeber. Der COPD-Ratgeber enthält auf 112 Seiten alle wichtigen Informationen zum Thema „COPD“ für Betroffene, deren Angehörige und die interessierte Öffentlichkeit. Der COPD-Ratgeber als Teil einer Informationskampagne der Atemwegsliga zum Welt-COPD-Tag kann über den Link www.facebook.com/atemwegsliga.de angefordert werden.

COPD entwickelt sich über Jahre hinweg schleichend und von den Betroffenen meinst unbemerkt. Warnhinweise sind häufiger Husten und Auswurf am Morgen sowie zunehmende Atemnot zunächst nur unter Belastung, im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe. Bleibt die COPD unerkannt und wird nicht richtig behandelt, besteht die Gefahr, dass das Lungengewebe unwiederbringlich geschädigt wird. Die wichtigste Maßnahme zur Eindämmung der COPD ist es, das Einatmen von Schadstoffen zu vermeiden. In den meisten Fällen bedeutet das den sofortigen Rauchstopp. Neben Tabakrauch können auch andere Schadstoffe, wie z. B. Feinstäube COPD verursachen.

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