Coole Ideen für junge Abenteurer

(djd). Kino-Besuch, ein Ausflug in den Zoo oder ein Nachmittag auf der Bowlingbahn: Irgendwann gehen auch den kreativsten Eltern die Ideen für den Kindergeburtstag aus. Immer dieselben bekannten Spiele verbreiten auf Dauer einfach Langeweile – schön, wenn man das Geburtstagskind und seine Gäste mit etwas Neuem überraschen kann. Wie wäre es beispielsweise mit einem Schnitzworkshop? Das Hantieren mit Schnitzmesser und Holz mitten in der Natur ist wieder im Aufwind und sorgt dafür, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Mit einigen Tipps und Schnitzanleitungen können auch Anfänger erste Erfolgserlebnisse verbuchen.

Sicher und kurzweilig

Ein Vorteil des Schnitzens: Das Bastelmaterial in Form heruntergefallener Äste findet man fast überall im nächstgelegenen Wald. Zum Bearbeiten benötigt man entweder ein Schnitzmesser – zugleich eine gute Geschenkidee für das Geburtstagskind – oder auch speziell für kleinere Kinder geeignete Taschenmesser wie beispielsweise das „My first Victorinox“. Der Vorteil der Kinder-Messer: „Sie verfügen aus Sicherheitsgründen über eine abgerundete Spitze und können damit gerade für jüngere Schnitzkünstler zunächst die richtige Wahl sein“, schildert Victorinox-Experte Hans Schorno.

Nach ersten Erfahrungen können die Kinder dann auf ein Schnitzmesser, ebenfalls in Victorinox-Qualität, umsteigen. Etwas Aufsicht sollte schon sein, damit es zu keinen Verletzungen kommt, und einige grundlegende Sicherheitshinweise sollten ebenfalls beachtet werden. Viele Tipps dazu finden Eltern in dem Buch „Werken mit dem Taschenmesser“ (AT Verlag 2013, 24,90 Euro). Und mit den Schnitzanleitungen, die mit vielen Fotos detailliert erklärt werden, ist für genug Abwechslung bei der nächsten Geburtstagsparty gesorgt.

Musikinstrument selbst schnitzen

Eine Schnitzübung, die auch jungen Anfängern problemlos gelingt, ist beispielsweise die „Astkröte“: Aus einem möglichst geraden Ast wird dabei ein Musikinstrument gefertigt, das eine Vereinfachung des „Klangfrosches“ darstellt. Der charakteristische Klang entsteht dadurch, dass mit einem zweiten Holzstab über die zuvor eingeschnitzten Rillen gestrichen wird. Auch als Rhythmus-Instrument kann die Astkröte genutzt werden. Jeder schnitzt sein eigenes Exemplar, und schon kann es mit dem ungewöhnlichen Geburtstagsständchen losgehen. Dazu noch selbst gebackenes Stockbrot vom Grill, und das Programm für einen fröhlichen Nachmittag ist komplett.

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