CMD Therapie: mit einer Oberkiefer Aufbissschiene die Kaumuskulatur entspannen

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Wenn das Zusammenspiel von Kaumuskulatur, Kiefergelenk und Zähnen gestört ist, spricht man von CMD. Folgen davon können Zähneknirschen und andere negative Erscheinungen sein. Die Therapie wird immer individuell auf die jeweilige Ursache abgestimmt, daher ist auch vorher ein Besuch beim Zahnarzt notwendig.

Anfertigung einer Oberkiefer Aufbissschiene

Um CMD zu heilen, wird für den Patienten eine Oberkiefer Aufbissschiene angefertigt, die sieben bis acht Wochen getragen wird. In dieser Zeit entspannt sich die Kaumuskulatur, wodurch auch Zähne und Kiefergelenke wieder stabilisiert werden.

Behandlung nur durch Spezialisten für Kiefergelenkdiagnostik

Für eine CMD Therapie werden Spezialisten für Kiefergelenkdiagnostik benötigt, wie zum Beispiel CMD Zahnärzte in Berlin und Köln. Bei der Behandlung wird in das gesamte Kausystem eingegriffen. Der Arzt muss darauf achten, die Harmonie dieses Systems nicht zu zerstören.

Klinische Funktionsanalyse

Um CMD zweifelsfrei zu diagnostizieren, wird eine klinische Funktionsanalyse durchgeführt, bei der Kau- und Kopfmuskulatur von einem CMD Spezialisten untersucht werden. Die Kiefermuskeln werden abgetastet und Druck ausgeübt. Verhärtete Muskelbereiche – die auch als Triggerpunkte bezeichnet werden – führen dabei zu Schmerzen beim Patienten. Weiterhin wird untersucht, wie empfindlich das Kiefergelenk auf Druck reagiert. Auch die Körper- und Kopfhaltung spielt eine Rolle. Normabweichungen können hier auf CMD hinweisen.

Instrumentelle Funktionsanalyse

Sobald bei der klinischen Funktionsanalyse Abweichungen zur Norm festgestellt wurden, kommt die instrumentelle Funktionsanalyse zum Einsatz, die den Verdacht entweder bekräftigen oder verwerfen kann. Sie ist auch als Funktionsdiagnostik bekannt.

Messungen mit Gesichtsbogen und Condylograph

Moderne Messgeräte wie Gesichtsbogen und Condylograph zeichnen kleinste Verschiebungen und Bewegungen des Unterkiefers auf. Durch diese Maßnahmen sind die Ärzte in der Lage, Probleme im Bewegungsablauf des Unterkiefers zu erkennen. Die gemessenen Werte werden in einen Gelenksimulator übertragen. Mit Hilfe von Gipsmodellen des Kiefers können damit die Störungen und Beschwerden veranschaulicht werden. Anhand der gewonnenen Daten, kann eine exakt passende Aufbissschiene angefertigt werden. Die Kosten für die Funktionsdiagnostik werden nicht von der Krankenkasse übernommen.

CMD Therapie

Nachdem alle nötigen Informationen und Vorausetzungen vorliegen, kann mit der CMD Therapie begonnen werden. Der erste Schritt ist die Schienentherapie. Nach einem Abdruck des Kiefers wird eine spezielle Kunststoff-Aufbissschiene angefertigt. Diese soll die Symptome von CMD lindern, die da wären:

– Kopfschmerzen
– Nackenschmerzen
– Rückenschmerzen
– nächtliches Zähnepressen
– Zähneknirschen

Das Lindern der Symptome verhindert weitere Schäden an Zähnen und Gesundheit. Zudem fördert die Schiene eine korrekte Bisslage. Bei der CMD-Behandlung ist das Wissen von CMD-Zahnärzten unerlässlich. Aber auch Orthopäden, Heilpraktiker und Physiotherapeuten können mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen die Behandlung positiv beeinflussen.

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