Charité und London School of Hygiene & Tropical Medicine vereinbaren intensivierte Zusammenarbeit

Die LSHTM bietet weltweit forschungsorientierte Ausbildungsprogramme zu zentralen Global Health-Herausforderungen für künftige Führungskräfte, Manager und Forscher im Gesundheitsbereich an. Mit ihren mehr als 4.000 postgraduierten Studierenden und 3.000 Mitarbeitern, die in mehr als 100 Ländern arbeiten, ist die LSHTM dem Ziel verpflichtet, dort Wirkung zu erzielen, wo es am meisten gebraucht wird. Prof. Peter Piot, der Direktor der LSHTM, sagte: Wir sind eine weltweit arbeitende Organisation, und mit ihrer Sichtbarkeit, ihre langen und herausragenden Forschungtradition sowie mit ihren jüngsten Aktivitäten im Bereich Global Health ist die Charité für uns ein perfekter Partner.“

Prof. Dr. Axel R. Pries, der Dekan der Charité, fügte hinzu: „Wir begrüßen diese neue Partnerschaft mit der London School of Hygiene & Tropical Medicine sehr, die eines der weltweit führenden Zentren für Forschung und Ausbildung in den Bereichen Public Health und Global Health ist. Diese Partnerschaft wird neue Chancen für Forschung und Lehre eröffnen.“

Die Forscher der LSHTM werden am Institut für Virologie der Charité angesiedelt sein, das auch Teil des neuen Zentrums Charité Global Health ist. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren LSHTM-Kollegen, die neue Perspektiven in unsere Arbeit einbringen werden“, kommentierte Prof. Dr. Christian Drosten, der sowohl der Direktor des Instituts als auch der Wissenschaftliche Direktor von Charité Global Health ist. „Zusammen werden wir neue Forschungsideen und -projekte entwickeln.“

Dr. Johanna Hanefeld, Assoziierte Professorin für Health Policy und Systemforschung, wird die akademische Leiterin der LSHTM in Berlin sein. Sie sagte: „Das ist eine sehr wichtige Zeit für Global Health aktuell, in der Deutschland eine führende politische Rolle übernimmt und sich das Gebiet der Wissenschaft so schnell entwickelt. Wir freuen uns darauf, unsere Forschungszusammenarbeit mit deutschen und europäischen Universitäten zu vertiefen.“

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