Chancen und Risiken der synthetischen Biologie

Vor 13 Jahren entschlüsselten US-amerikanische Forscher das menschliche Genom und riefen damit die „Dekade der Genetik“ aus. Seitdem sind die Erbinformationen einer Fülle von Organismen in ihre Einzelteile zerlegt, analysiert und – mit Hilfe von hochspezialisierter Software – auch selbst geschrieben worden.

Dieses neue Forschungsfeld der synthetischen Biologie verbindet Biologen, Chemiker, Informatiker und Ingenieurwissenschaftler. Es denkt die bisherigen biotechnologischen Anwendungen und Forschungen radikal weiter. Ihr Ziel ist es, mit Hilfe der Biotechnologie neue lebende Systeme zu erschaffen, die in der Natur so nicht vorkommen und die spezielle Aufgaben übernehmen können. Beispielsweise lassen sich Kraftstoffe gewinnen oder CO2 absorbieren – oder neue Medikamente und Impfstoffe herstellen. Der Biologe wird so zum Designer neuer Moleküle, Zellen, Gewebe und Organismen, die schnell, effizient und billig erzeugt werden könnten.

Doch wie funktioniert die Herstellung von Erbinformation? Was unterscheidet die Synthetische Biologie von der konventionellen Biotechnologie? Worin besteht ihr Potenzial? Und schließlich: Schafft der Mensch mit der synthetischen Biologie neues Leben?

Um diese und weitere Fragen zu erörtern, laden die VolkswagenStiftung und Spektrum der Wissenschaft ein zum

Herrenhäuser Forum Mensch-Natur-Technik:
Evolution reloaded: Von den Möglichkeiten der künstlichen Biologie

am Donnerstag, 30. Mai 2013, 19 Uhr,
Schloss Herrenhausen, Auditorium.

Medienvertreter können sich anmelden unter

PROGRAMM
Impulsvorträge
Prof. Dr. Sven Panke, ETH Zürich
Prof Dr. Nediljko Budisa, TU Berlin

Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Horst Bredekamp, Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Jakob Schweizer, Biotechnologisches Zentrum der TU Dresden
und den Vortragenden

Moderiert von Dr. Joachim Schüring, Spektrum der Wissenschaft

Weitere Informationen zu Veranstaltungen der VolkswagenStiftung finden Sie unter http://www.volkswagenstiftung.de/veranstaltungen

Die Pressemitteilung steht im Internet zur Verfügung unter http://www.volkswagenstiftung.de/presse.

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