CBD: 10 Fakten die jeder kennen sollte

CBD

CBD ist schnell zu Bekanntheit gelangt und wird für seine entspannende und beruhigende Wirkung geschätzt. Dennoch gibt es einige spannende und wissenswerte Fakten, die sich noch nicht herumgesprochen haben. Zudem finden sich einige Irrglauben rund um das Cannabinoid, mit denen hier ebenfalls aufgeräumt wird.

Was ist CBD?

Die Abkürzung steht für Cannabidiol. Es handelt sich um ein Cannabinoid, also eine Substanz aus Cannabis – der Hanfpflanze. CBD ist bei Weitem nicht das einzige Cannabinoid. In Hanf finden sich noch mehr als 100 Bestandteile, die noch nicht umfassend erforscht sind. Wirklich bekannt sind bisher nur THC, CBD, CBG, CBL und CBN. Aufgrund seines beruhigenden Effekts und der angenommenen Wirkungen auf verschiedene Krankheiten sowie seiner Verwendung in Kosmetika ist CBD zum einen stärker in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Zum anderen hat vor allem CBD-Öl einige überzeugte Anhänger gefunden.

1. CBD wird aus Nutzpflanzen gewonnen

Hanf wird in zwei unterschiedliche Ausrichtungen unterschieden: THC-reiche und THC-arme Varianten. THC ist der psychoaktive und psychotrope Wirkstoff, der für den Rauschzustand sorgt. Pflanzen mit einem hohen Gehalt weisen zugleich einen sehr niedrigen Gehalt an CBD auf. Hanf mit einem geringen THC-Gehalt ist wiederum reich an CBD. Hierbei handelt es sich um Cannabis Indica. Diese Form wird als Nutzpflanze unter anderem zur Herstellung von Kleidung eingesetzt und bietet sich aufgrund der größeren Menge CBD zu dessen Gewinnung an. Praktisch kann CBD jedoch auch aus Cannabis Sativa – der Variante mit hohem THC-Gehalt – gewonnen werden.

2. CBD ist gesund

In Form von CBD-Öl enthält nicht nur das Cannabinoid, sondern ebenso Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Für die gesunde Ernährung spielt das allerdings kaum eine Rolle, da die aufgenommenen Mengen sehr gering sind. Nichtsdestotrotz handelt es sich um ein gesundes Naturprodukt, das aufgrund seiner Zusammensetzung ebenso in anderen Bereichen Anwendung findet.

3. CBD findet sich in Kosmetika

Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sind ein Grund dafür, warum CBD in der Hautpflege angewendet wird. Zusätzlich soll das Cannabidiol aber auch antibakteriell wirken, Entzündungen hemmen, die Talgproduktion regulieren und sich generell positiv auf ein natürliches Gleichgewicht und damit auf den Schutz der Haut auswirken. Das kann wiederum Reizungen und das Risiko für Hautkrankheiten reduzieren.

4. CBD ist (nicht) psychoaktiv?

Immer wieder wird behauptet, dass CBD im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv ist. Das stimmt allerdings so nicht. CBD ist psychoaktiv, anderenfalls könnte es nicht beruhigend wirken. Allerdings ist es nicht psychotrop. Das heißt, es löst anders als THC keine Rauschzustände, also kein High, aus. Daher besteht auch keine Gefahr einer entstehenden Abhängigkeit.

5. CBD ist nicht überall legal

Es gibt viele gute Gründe, CBD online zu kaufen – dabei gilt aber nach wie vor Vorsicht, denn: CBD ist noch nicht überall legal. Obwohl es keine Rauschzustände auslöst und von der World Health Organisation als unbedenklich eingestuft wurde, kann es mancherorts nur auf ärztliche Verschreibung legal erworben werden.

6. CBD funktioniert am besten im Verbund

Wer sich schon einmal mit wirklich gesunder Ernährung beschäftigt hat, weiß, dass es für eine ausgewogene Versorgung mit Nähr- und Vitalstoffen deutlich besser ist frisches Gemüse und Obst zu essen als Tabletten mit den isolierten Vitaminen und Mineralien einzunehmen. Die Substanzen wirken besser im Verbund, ergänzen sich gegenseitig oder ihre Effekte werden intensiviert. Das gilt auch für CBD. Wer CBD online kaufen möchte und Wert auf Qualität sowie das beste Wirkpotenzial legt, sollte daher hochwertigen Ölen den Vorzug geben, in denen mehr als CBD enthalten ist.

7. Die CBD-Forschung steht noch am Anfang

CBD ist wörtlich und im übertragenen Sinne in aller Munde ist und ihm werden zahlreiche positive Effekte zugeschrieben. So soll es bei innerer Unruhe und bei Schlafstörungen helfen, einen positiven Effekt auf die Verdauung haben, Übelkeit lindern können, Schmerzen verringern und Entzündungen hemmen. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Fakt ist jedoch, dass die Erforschung der nachweislichen Wirkungen von CBD noch am Anfang steht. Langzeitstudien finden sich nicht dazu. Allerdings sorgt das aktuell hohe Interesse an dem Cannabinoid dafür, dass Untersuchungen stattfinden und Fortschritte gemacht werden. So ist CBD beispielsweise Bestandteil eines verschreibungspflichtigen Sprays, das bei schmerzhaften Muskelkrämpfen durch Multiple Sklerose eingesetzt wird.

8. CBD wirkt sofort. Oder doch nicht?

Wie schnell die Wirkung von CBD zu spüren ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören Alter, Geschlecht, Gewicht, Dosierung, Art und Dauer der Beschwerden. Wer beispielsweise schon längere Zeit unter Stress und Schlafstörungen leidet, wird nicht mit einer einmaligen Einnahme plötzlich ruhig, entspannt und kann acht Stunden durchschlafen. Der Körper muss sich langsam daran gewöhnen und umstellen können. Unter anderem aus diesem Grund empfiehlt es sich, mit einer kleinen Dosis anzufangen und sie über einen längeren Zeitraum hinweg einzunehmen. Stellen sich erste Besserungen ein, sind aber noch sehr mild, kann die Menge allmählich gesteigert werden, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist.

9. Hat CBD Nebenwirkungen? Ja!

Immer wieder wird behauptet, dass CBD keinerlei Nebenwirkungen aufweist. Die Begründung hierfür ist häufig, dass es sich um ein natürliches Produkt handelt und daher nicht mit unerwünschten Effekten gerechnet werden muss. Ebenso wie bei Kaffee, Vitaminen oder Johanniskraut können sich bei CBD jedoch sehr wohl Nebenwirkungen einstellen. Diese sind bei korrekter und vorsichtiger Anwendung selten, aber dennoch möglich.

Das Risiko für sie steigt noch, wenn regelmäßig Medikamente oder Zusätze eingenommen werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann. Nicht zuletzt hierdurch ist es wichtig, die Einnahme und Dosierung mit dem behandelnden Arzt abzusprechen und nur in kleinen Schritten zu steigern. Zudem muss die Anwendung abgebrochen werden, wenn es zu Beschwerden kommt. Zu diesen gehören unter anderem Müdigkeit bis hin zur Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Schmerzen und Fieber. Leichte Müdigkeit ist zwar zu erwarten, immerhin werden CBD-Tropfen unter anderem bei Schlafstörungen eingesetzt. Sie kann aber zumindest tagsüber störend sein. In diesen Fällen ist es daher günstiger, die Einnahme auf die Abendstunden zu verlegen.

10. Die Einnahme von CBD braucht eine fachkundige Beratung

Vor allem, wenn bereits Medikamente eingenommen werden oder stärkere Beschwerden bestehen, sollte die Einnahme von CBD nur mit ärztlicher Beratung erfolgen. Das gilt generell und auch für die Dosierung. Diese wird in Mikro-, Standard- und Makro-Dosierung unterschieden und ist abhängig von der Art der Beschwerden, dem Zeitraum des Bestehens und ihrer Intensität. Eine fachkundige Beratung ist immer angeraten und kann Problemen vorbeugen.

CBD hat bereits zahlreiche Menschen überzeugt. Risikogruppen oder schwangere und stillende Mütter, Personen mit niedrigem Blutdruck oder Lebererkrankungen sollten dennoch von der Einnahme absehen. Alle anderen sollten sich vor der Anwendung umfassend informieren und beraten lassen sowie auf hochwertige Produkte setzen. Denn zumindest ein Teil der Nebenwirkungen scheint vor allem bei falscher Dosierung und durch minderwertige Mittel aufzutreten. Zwei Faktoren also, die sich sehr einfach und von Anfang an ausschließen lassen. Ob und in welchem Maße CBD Erleichterung und Verbesserung bringen kann, ist jedoch individuell verschieden. Hier geht Probieren über Studieren.

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