Casual relationship

Die Qualität der Umsetzung strategischer Krankenhaus-Ziele wird maßgeblich durch das Verhältnis eines Hauses zu den einweisenden niedergelassenen Ärzten bestimmt. Doch um Beziehungsaufbau und -förderung zu dieser wichtigen Zielgruppe kümmern sich nur die wenigsten Kliniken.

Einweisermanagement: eine Randerscheinung
Nur in knapp einem Drittel der deutschen Krankenhäuser gibt es einzelne Kliniken, die ein professionelles Einweiser-Kooperationsmanagement betreiben.


Beziehung mit positiven Effekten
Eine gezielte und professionelle Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten ist für Krankenhäuser ein elementarer Baustein innerhalb der Wertschöpfungskette sowie ein wichtiges Gestaltungsinstrument des Qualitätsmanagements und der Marketingarbeit.


Der Zufalls als Management-Prinzip
In Anbetracht dieser Bedeutung zählt das Einweiser-Kooperationsmanagement zu den strategischen Aufgaben der Krankenhaus-Leitung. Doch in der Realität überlassen die meisten Verantwortlichen Planung und Umsetzung dem Zufall, d. h. denjenigen Chefärzten, die das Thema für ihren Verantwortungsbereich als wichtig erachten.


Schädigungen durch dissonante Erfahrungen
Aber diese Haltung ist fahrlässig, da sich die Arzt-Zielgruppen der einzelnen Kliniken überschneiden. Grundsätzlich gilt es zu vermeiden, dass positiven Erfahrungen einweisender Ärzte mit einer Klinik negative mit einer anderen gegenüberstehen. Derartig dissonante Eindrücke prägen eine insgesamt tendenziell negative Grundhaltung dem gesamten Haus gegenüber, die auch in dieser Form an Dritte multipliziert wird und das Image prägt.


Kooperationsmanagement ist eine zentrale Aufgabe
Erfolgreiche Krankenhausarbeit benötigt umfassende, für alle Kliniken eines Hauses verbindliche Kooperations-Qualitätsstandards und eine zentrale Koordination der Aktivitäten. Erst hieraus entstehen Synergien auf allen Ebenen der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, die auch Image-fördernd wirken.


Quelle: http://bit.ly/1duHCta

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