„Care to Go“ – Technik für mehr Selbstbestimmung im Alter: Schimäre oder Zukunftsperspektive?

Von intelligenter Haustechnik über den Pflegeroboter bis zur Spezialweste, die Herz und Kreislauf überwacht, reicht das Spektrum der Möglichkeiten. Experten sprechen von Ambient Assisted Living (AAL; auf Deutsch selbstbestimmtes Leben durch innovative Technik). Den Durchbruch in die Alltagspraxis haben solche Ansätze aber immer noch nicht geschafft. Sind es lediglich technische Spielereien, die im besten Fall für ein gutes Gefühl der Sicherheit sorgen? Welchen Nutzen stiftet die Alterstechnik tatsächlich? Führt sie zu weniger Heimaufenthalten und Krankenhaustagen? Unter welche Bedingungen können technische Hilfsmittel kompetent und verantwortbar angeboten werden – und wer soll das bezahlen?

Unter dem Stichwort „Care to Go“ starten das Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) und Konkret Consult Ruhr (KCR) eine Reihe von Fachtagungen, die Führungskräfte und Entscheider aus der Altenhilfe, Entwickler und Praktiker aus Wissenschaft und Industrie zusammenbringen soll, um praxisorientiert über Nutzen, Umsetzungsschwierigkeiten und Zukunftsperspektiven zu informieren und zu diskutieren. Den Auftakt bildet eine Veranstaltung am 24. Januar 2013 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Auf der Tagung wird zum einen ein Überblick und Einblick in Technologien für mehr Selbstbestimmung im Alter gegeben. Zum anderen soll die kritisch-konstruktive Sicht Älterer selbst eine große Rolle spielen. Weitere Beiträge stellen Beispiele aus der Praxis des Herz- und Diabeteszentrums NRW vor, Informations- und Kommunikationstechnik mit Wohnquartiersbezug und neue Perspektiven für eHealth und Telemedizin.

Interessierte Teilnehmer können sich bis zum 18. Januar 2013 anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 85,- Euro.

Programm und Anmeldung:

Redaktion: Claudia Braczko
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut Arbeit und Technik
Telefon: 0209/1707-176
E-Mail: braczko@iat.eu

Scroll to Top