caesar im Land der Ideen

Bonn, 31.01.2011. Jährlich zeichnen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten die besten Ideen und Projekte aus. Mit dem Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ werden besonders zukunftsweisende Innovationen hervorgehoben.

In diesem Jahr ist auch das Bonner Forschungszentrum caesar ein Ort der Ideen: Das Ausgründungsprojekt KonTEM um Jörg Wamser und Dr. Stephan Irsen gewann einen der begehrten Preise – aus rund 2.600 Bewerbern.

KonTEM entwickelt ein neuartiges System zur Kontrastverbesserung bei Elektronenmikroskopen. Dieses System basiert auf grundlegenden Arbeiten am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt.

Mit Elektronenmikroskopen lassen sich biologische Zellstrukturen auf molekularer Ebene untersuchen – ein Muss für die Entwicklung von Medikamenten gegen Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer. Bislang war der schwache Kontrast bei biologischen Proben ein Hindernis für die Forscher. Das Team um Dr. Irsen hat dieses Problem gelöst und ein neues Phasenkontrastsystem entwickelt, mit dem bisher verborgene Details sichtbar gemacht werden können. Der Prototyp wird derzeit mit führenden Mikroskopherstellern getestet.

caesar wird am 1. Juli 2011 seine Ideen im Rahmen eines „Tages der Mikroskopie“ vorstellen. An diesem Tag zeigen die Wissenschaftler in Live-Demonstrationen, wie sie mit ihren außergewöhnlichen Elektronenmikroskopen arbeiten.

Eine gesonderte Einladung dazu folgt später.

Stiftung caesar
Die Stiftung caesar ist assoziiert mit der Max-Planck-Gesellschaft und betreibt in Bonn ein Zentrum für neurowissenschaftliche Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt nach den Exzellenzkriterien der Max-Planck-Gesellschaft.

Ansprechpartner:
Herr Dr. Jürgen Reifarth,
Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon: +49(0)228/9656-107
E-mail: juergen.reifarth@caesar.de

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