Burnout, Depression, beginnende Demenz – oder nur Antriebsstörung? Neuartige Diagnostik gibt Sicherheit

Die Anforderungen an unsere psychische Leistungsfähigkeit wachsen. Immer mehr Informationen müssen erfasst und verarbeitet werden, auf immer mehr Situationen und Emotionen müssen wir reagieren. Wer da angespannt, unkonzentriert oder gar vergesslich ist, macht sich rasch Sorgen: Bin ich chronisch gestresst oder habe sogar schon ein Burnout-Syndrom? Oder steckt gar eine beginnende Demenz dahinter? Vielfach unbekannt ist, dass auch eine Depression ähnliche Symptome hervorrufen kann.

Das Medizinische PräventionsCentrum Hamburg (MPCH) reagiert auf diese neue diagnostische Herausforderung: Zum einen kann mithilfe einer hochinnovativen Kernspinuntersuchung (MRT) mit nachfolgender Softwareanalyse (BrainCheck Precision+) eine Demenzerkrankung für die nächsten fünf Jahre mit einer bisher nicht dagewesenen Sicherheit ausgeschlossen werden.

  • Vorstufen psychischer Erkrankungen mit einem neuartigen Verfahren entdecken
  • Demenz gegen Depression abgrenzen und vorbeugen
  • Ausführliche Beratung und Weiterbehandlung durch Spezialisten

Zum anderen können nun auch mit einer vollkommen neuartigen Analysetechnik (Mental-Check) rein funktionelle Störungen der Stressverarbeitung, des emotionalen Zustandes und der kognitiven Fähigkeiten erkannt werden. Die Kombination beider Verfahren liefert hier die größtmögliche Sicherheit und Differenzierung.

Vorstufen psychischer Erkrankungen mit einem neuartigen Verfahren entdecken
Neben klassischen Fragebogentechniken kommt beim Mental-Check auch eine computerbasierte Gehirnfunktionsprüfung zum Einsatz, die den neurokognitiven und emotionalen Zustand des Gehirns erfasst.

Zu den Vorstufen psychiatrischer Erkrankungen mit möglicher intellektueller Einschränkung der Leistungsfähigkeit gehören:

  • Stress inkl. Burn-Out-Syndrom
  • Depressionen und Angstsyndrome
  • Demenzerkrankungen
  • Demenz erkennen und vorbeugen

Der Mental-Check ist ein einfaches und kostengünstiges Instrument, um die aktuelle mentale Leistungsfähigkeit zu erfassen, sie von einer Demenz abzugrenzen und in der Folge durch ein individuell angepasstes Präventionstraining zu verbessern. Der Test kann differenzieren zwischen Stress, Burnout, Depression und Demenz.

Prof. Christoph M. Bamberger, Direktor des Medizinischen PräventionsCentrum Hamburg: „Einschränkungen im Bereich neuronaler Funktionsbereiche des Gehirnes wie Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit sind in den wenigsten Fällen auf eine Demenz zurückzuführen. Vielen unbekannt ist die Tatsache, dass diese Symptome auch bei geringfügigen psychischen Belastungen auftreten können. Schon leichte depressive Verstimmungen wie sie z.B. bei Frauen in den Wechseljahren auftreten, können ausreichen, die Leistungsfähigkeit des Gehirns vorübergehend herabzusetzen.“

Ausführliche Beratung und Weiterbehandlung durch Spezialisten
Konzentrationsschwierigkeiten oder Vergesslichkeit? Der Check erfasst anhand von EEG-Aufzeichnungen genau, welches Hirnareal trainiert werden muss. Programme zum Training dieser Frequenzen stehen zur Verfügung.

Die nicht mehr ausreichend genutzten Hirnarareale verkümmern, wenn sie nicht trainiert werden. Mit entsprechender Lifestyleberatung und Computerprogrammen lassen sich Grundfähigkeiten des Gehirns gezielt nicht nur optimieren sondern auch reaktivieren.

Prävention und Behandlungsmöglichkeiten werden vorgestellt. Dazu gehören:

  • modernes Stressmanagement entsprechend den von Prof. Bamberger in seinem Buch "Stress-Intelligenz" (Droemer Knaur) vorgegebenen Leitlinien
  • Hirnjogging auch über entsprechende Software
  • Sportarten, die neben Ausdauer und Kraft auch die Verbesserung der Koordinationsfähigkeit erfordern
  • Kooperation mit dem psychosomatischen Fachzentrum am Falkenried
  • Kooperation mit der Gedächtnissprechstunde am UKE

Kosten:
BrainCheck Precision+ (MRT-basiert): 1.050 Euro
Mental-Check: 600 Euro

Weitere Informationen zu den Diagnostikleistungen des MPCH: www.mpch.de

Herausgeber:
Prof. Dr. Christoph M. Bamberger, Direktor des Medizinischen PräventionsCentrum Hamburg (MPCH) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Falkenried 88, 20251 Hamburg

Redaktion / Ansprechpartner:
Dr. Reiss und Elbern Kommunikation, Hamburg
MPCH-Medien-Hotline: 0176-88003911 (Mo-Fr, 9 bis 16 Uhr)
Fax.: 040/67955123 – E-Mail: presse.mpch@drre.de

(mpch 04/10)

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