Bundeswettbewerb: Elf Kommunen für innovative suchtpräventive Strategien ausgezeichnet

Im Rahmen des 7. Bundeswettbewerbs „Vorbildliche Strategien zur kommunalen Suchtprävention“ wurden gestern Abend im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Vertretung des Saarlandes in Berlin elf Städte, Gemeinden und Landkreise für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur innovativen Suchtprävention ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte durch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler, die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Dr. med. Heidrun Thaiss und Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes.

Mit der Preisübergabe fand der 7. Bundeswettbewerb sein erfolgreiches Ende. Insgesamt 68 Beiträge wurden bei dem vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) inhaltlich und organisatorisch betreuten und von den kommunalen Spitzenverbänden und dem GKV-Spitzenverband unterstützten Wettbewerb eingereicht. Diese hohe Zahl der Wettbewerbsbeiträge und die insgesamt beeindruckenden Aktivitäten in der innovativen Suchtprävention vor Ort werden anderen Kommunen ganz sicher einen Anreiz zur Nachahmung geben.

Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), lobt die prämierten Beiträge: „Mit dem Fokus auf „innovativ“ war ein hoher Anspruch verbunden, den die Kommunen in ausgezeichneter Art und Weise erfüllt haben. Es ist ermutigend zu sehen, mit welcher Bandbreite an Projekten und Maßnahmen Kommunen sich innovativ und kreativ in der Suchtprävention engagieren. Besonders freut mich, dass immer mehr und neue Partner für die suchtpräventiven Aktivitäten gewonnen werden können. Die so wichtige Vernetzung in der suchtpräventiven Arbeit auf der kommunalen Ebene schreitet sichtbar voran.“

Eine Jury aus Wissenschaft und Praxis ermittelte aus den Wettbewerbsbeiträgen die elf Preisträger. Für die prämierten Wettbewerbsbeiträge stellte die BZgA ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich wurde vom GKV-Spitzenverband ein Sonderpreis zum Thema „Mitwirkung von Krankenkassen bei innovativen kommunalen Aktivitäten zur Suchtprävention“ in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt.

Die Preisträger sind:

Kreisfreie Städte

– Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin (10.000 Euro)

– Freie Hansestadt Bremen (6.000 Euro)

– Stadt Dessau-Roßlau (4.000 Euro)

Kreisangehörige Städte und Gemeinden

– Gemeinde St. Leon-Rot (10.000 Euro)

– Ortsgemeinde Insheim (6.000 Euro)

Landkreise

– Kreis Offenbach (10.000 Euro)

– Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab, Landkreis Tirschenreuth und Stadt Weiden i.d. Oberpfalz (6.000 Euro)

– Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (4.000 Euro)

– Landkreis Görlitz (4.000 Euro)

Sonderpreis der Krankenkassen

– Freie und Hansestadt Hamburg (5.000 Euro)

– Neckar-Odenwald-Kreis (5.000 Euro)

Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse

Um die eingereichten Beiträge der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und auf diese Weise zur Nachahmung anzuregen, sind die Ergebnisse des Wettbewerbs in einer Dokumentation dargestellt und veröffentlicht. Diese kann kostenfrei bestellt werden:

BZgA, 51101 Köln, E-Mail: order@bzga.de, Fax: 0221/8992-257, Bestellnummer 33962000

Internetportal zum Wettbewerb

Alle Ergebnisse des Wettbewerbs, Bildmaterial (Fotos der Preisträger und von der Preisverleihung folgen im Laufe des Vormittags) sowie die Dokumentation zum Download finden Sie unter

www.kommunale-suchtpraevention.de

Weitere Informationen

Christa Böhme

Telefon: 030/39001-291

E-Mail: boehme@difu.de

Der Text ist selbstverständlich frei zur Nutzung – über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink an die Difu-Pressestelle würden wir uns sehr freuen!

Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs-, Beratungs- und Informationseinrichtung für Kommunen, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut – mit einem weiteren Standort in Köln – bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.

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