Bundesweite Kooperations-Tagung „Zukunft der Hochschul-Bildung für Gesundheitsberufe“

Unter dem Titel „Wie können aus ,Gesundheitsberufen‘ Gesundheitsberufe werden?“ wird darüber beraten, wie die einseitige biotechnische Krankheitsbehandlung im „Gesundheitswesen“ durch eine stärkere Gesundheitsorientierung der Behandlungsverfahren und eine aktive Gesundheitsförderung mit den PatientInnen und BürgerInnen ersetzt werden kann.

Als Konsequenz daraus ergeben sich neue gesundheitsfördernde Kompetenzen für Gesundheitsberufe. Eine Aufwertung erfahren dabei diejenigen Berufe, die mit den Menschen sprechen und sie durch Information, Übung und Pflege beim Umgang mit Gesundheits-Problemen und chronischen Erkrankungen unterstützen. Daraus ergeben sich auch neue Anforderungen an die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe zugunsten der PatientInnen.

Die Hochschule Magdeburg-Stendal hat mit dem Studienbereich „Gesundheitsförderung und -management“ einen entsprechenden Schwerpunkt in der Lehre und Forschung gesetzt. Sie hat auch eine tragende Funktion in dem bundesweiten Kooperationsverbund „Hochschulen für Gesundheit“ (www.hochges.de) übernommen. 32 Hochschulen arbeiten in diesem Verbund auch mit Praxis-Partnern und Fachverbänden im Gesundheitswesen zusammen, um eine Neuorientierung des Gesundheitswesens in Deutschland im Rahmen der Hochschul-Bildung zu fördern. Unterstützt werden diese Aktivitäten u. a. durch die Robert Bosch Stiftung in Stuttgart, die ihr aktuelles Memorandum „Kooperation der Gesundheitsberufe“ im Rahmen der Tagung präsentieren wird.

Pressegespräch
Freitag, den 27. 5 2011 um 12.30 Uhr
an der Hochschule Magdeburg-Stendal,
Campus Herrenkrug, Breitscheidstr. 2, Magdeburg,
Konferenzraum (1.27) des Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen, Haus 1

Teilnehmer:
Prof. Dr. Eberhard Göpel
Vorsitzender „Hochschulen für Gesundheit“ e. V.
Prof. Dr. Heidi Höppner
Vorsitzende des Hochschulverbundes der Gesundheitsfachberufe
Dr. Beat Sottas
Stiftung Careum, Zürich
Dr. Almut Satrapa-Schill
Robert-Bosch-Stiftung, Stuttgart
Dr. Ellis Huber
Geschäftsführung der Krankenkasse Securvita, Hamburg
Prof. Dr. Karl-Heinz Wehkamp
Medizin-Ethiker, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg

Eine Rückmeldung wird erbeten: Helga Tönniges, Tel.: 0391 – 886 4601
oder hoge@sgw.hs-magdeburg.de

Scroll to Top