Bundesweit laufen gegen Depression: 3. LEX-Spendenlauf bringt über 15.000 Euro ein

Hamburg/Leipzig im Juni 2010. Ein Online-Diskussionsforum für von Depressionen Betroffene und deren Angehörige. Das alles von Experten begleitet. Unvorstellbar, dass es das nicht gibt oder in seiner Existenz bedroht ist. Wie fast überall im ehrenamtlichen Bereich fehlt es an Geld. Dem wollte ein Großteil der LEX-Geschäfte abhelfen und widmeten ihren diesjährigen Spendenlauf für diesen Zweck. Die mehreren tausend Teilnehmer des 3. Lex Spendenlaufs am 16. Juni haben insgesamt über 15.000 € an das „Deutsche Bündnis gegen Depression e.V.“ gespendet. Der Veranstalter Lex Laufexperten, ein Zusammenschluss von Laufsportfachgeschäften in ganz Deutschland, hat die gesammelten Spenden an Professor Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender des gemeinnützigen Vereins und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, übergeben. „Wir sind begeistert, mit welchem Engagement sich Veranstalter und Teilnehmer für uns eingesetzt haben. Dies zeigt uns, dass das Thema Depression in der Bevölkerung mittlerweile stärker wahrgenommen wird und wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind“, so Hegerl.

Unter dem Namen Lex Laufexperten haben sich 71 eigenständige Fachgeschäfte mit der Spezialisierung auf die Bereiche Laufen und Walking zusammengeschlossen. Jedes Geschäft zeichnet sich nicht nur durch hohe Beratungskompetenz, sondern auch durch großes Engagement bei der Förderung des örtlichen Laufsports aus. Zu den gemeinsamen Aktivitäten gehört auch der jährliche Spendenlauf für einen guten Zweck.
Weitere Informationen unter: <www.laufexperten.de>

Das Deutsche Bündnis gegen Depression setzt sich unter dem Dach der Stiftung Deutsche Depressionshilfe seit 2000 für eine bessere Versorgung depressiv erkrankter Menschen und die Erforschung dieser Volkskrankheit ein. Mit Öffentlichkeitsarbeit und den Kernbotschaften „Depression kann jeden treffen, Depression hat viele Gesichter, Depression ist behandelbar“ soll das Wissen in der Bevölkerung erweitert und der Zugang zu einer professionellen Behandlung erleichtert werden. Zudem werden in den über 60 zum Netzwerk gehörenden „regionalen Bündnissen gegen Depression“ Hausärzte und weitere Multiplikatoren zum Thema geschult, Veranstaltungen zum Thema organisiert und Angebote für Betroffene und Angehörige geschaffen. Mit der gleichzeitigen Evaluation von „Bündnisaktivitäten“ und Angeboten wie dem Online-Diskussionsforum wird sichergestellt, dass sich die Aktivitäten stark an den Bedürfnissen von Betroffenen orientieren und wissenschaftlich basiert sind.
(idw, 07/2010)

Scroll to Top