Bürger wollen die Energiewende

(djd). Die Bürger aller Bundesländer befürworten den Ausbau der erneuerbaren Energien, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien. Die Zustimmung für den Ausbau liegt in Hessen und Brandenburg mit 98 Prozent am höchsten. Am Ende der Vergleichsliste mit immer noch 92 Prozent stehen Sachsen und Nordrhein-Westfalen. „Die Bürger unterstützen die Energiewende und sind bereit, Kosten für die Förderung der erneuerbaren Energien zu tragen. Aber die Notwendigkeit der Förderungen nimmt mehr und mehr ab“, freut sich Georg Hetz, Geschäftsführer der UmweltDirektInvest Beratungsgesellschaft mbH (UDI) in Nürnberg. „Die Windenergie ist hier Vorreiter. Sie belastet das Erneuerbare-Energien-Gesetz jetzt häufig schon nicht mehr. Um die Lösung Wind zu forcieren, sollten wir den Netzausbau vorantreiben.“

Die Windenergie steht auf eigenen Beinen

Windräder versorgen die Menschen schon seit Jahrhunderten mit Energie, auch wenn die heutigen, fast geräuschlosen Anlagen mit den alten Windmühlen von damals nichts mehr gemeinsam haben. Ihre schnelle Verbreitung hat dafür gesorgt, dass Herstellungs- und Betriebskosten immer günstiger wurden, während die Stromkonzerne trotzdem kontinuierlich die Strompreise erhöhten. Für viele Windparks lohnt es sich bereits heute, außerhalb des EEG-Vergütungsmodelles zu agieren und den Windstrom direkt zu verkaufen.

Für die Direktvermarktung gibt es laut EEG drei Möglichkeiten: Ohne jede Förderung kann der Windstrom an der Börse gehandelt werden – gleichberechtigt neben konventionell erzeugtem Strom. Angebot und Nachfrage regeln hier den Preis. Und der liegt häufig über dem staatlich vorgegebenen Vergütungspreis für Windstrom. Zum Zweiten kann man über Großhändler oder industrielle Großabnehmer eine etwas höhere Vergütung als den Strombörsenpreis erhalten. So versuchen Großabnehmer sich durch die abgestimmte Zusammenstellung von Grünstrom und Graustrom die EEG-Umlage zu sparen. Seit Anfang Januar 2012 gibt es nun auch noch einen dritten Weg: das Marktprämienmodell. Die Marktprämie gleicht die finanziellen Unterschiede zwischen dem an der Börse erzielten Strompreis und der vorherigen EEG-Vergütung aus. Die Höhe des durchschnittlichen monatlichen Marktpreises an der Börse plus Marktprämie entspricht exakt der Höhe der EEG-Vergütung. Wird der Ökostrom zu Spitzennachfragezeiten und somit zu Spitzenpreisen angeboten, dann übersteigt das die bisherige EEG-Vergütung. „Ziel der Bundesregierung ist es, über solche Modelle erneuerbare Energien an den Strommarkt heranzuführen. Die Windkraft ist auf diese Herausforderung bestens vorbereitet“, so Georg Hetz.

Auch Privatinvestoren können sich am Wachstumsmarkt Windenergie beteiligen

Die Windenergie ist hierzulande wichtigster Ökostromlieferant. Im Jahre 2011 betrug ihr Anteil an der gesamten deutschen Stromerzeugung 7,7 Prozent, gefolgt von Biomasse mit sechs und Photovoltaik mit 3,1 Prozent. Windkraftanlagen haben sich über Jahre hinweg als sehr renditestark erwiesen. Die meisten Projekte wurden sofort von Großinvestoren aufgekauft. Anbieter wie der Nürnberger Finanzvertrieb UDI erschließen den Wachstumsmarkt Windkraft aber auch für Privatanleger. Diese können sich schon ab 5.000 Euro an einem sogenannten Festzinspapier beteiligen, das sieben Prozent feste Zinsen p. a. über die gesamte Laufzeit bringt. Die angelegten Gelder werden ausschließlich in aussichtsreiche Windkraftanlagen investiert. Unter http://www.udi.de gibt es alle Informationen zum Festzinspapier und zu anderen ökologischen Geldanlagen.

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