Brustkrebs und andere gynäkologische Tumoren mit innovativen Therapien bekämpfen

Der renommierte Arzt und Wissenschaftler stärkt damit die Versorgung von Krebspatientinnen mit innovativen medikamentösen Therapien. Diese bestehen immer häufiger aus individuellen Kombinationen von Chemo-, Hormon- oder Immuntherapien und vergrößern die Heilungsaussichten auch für aggressive oder wiederkehrende Formen von Brust-, Eierstock- oder Gebärmutterkrebs.

„Ich möchte betroffenen Frauen alle Möglichkeiten der Krebstherapie eröffnen, die für ihre spezielle Erkrankung die besten Heilungschancen bieten. Sie sollen die Chance erhalten, unmittelbar am medizinischen Fortschritt teilzuhaben“, beschreibt Professor Huober sein Ziel. „Dabei bin ich gleichzeitig der Arzt am Bett, der Koordinator fächerübergreifender Therapien und der Initiator von Studien zu neuen viel versprechenden Medikamenten.“ Der renommierte Arzt, der zuvor in Düsseldorf, St. Gallen, Tübingen, Houston/Texas (USA) und Heidelberg tätig war, ist dabei als Koordinator des Brustzentrums im Einsatz und wird eng mit dem Integrativen Tumorzentrum CCCU des Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät zusammen arbeiten.

Die Fortschritte in der Therapie von Krebserkrankungen mit Medikamenten, auch systemische Therapie genannt, haben die Heilungschancen für Betroffene in den letzten Jahren immer weiter verbessert. Dabei werden verschiedene Therapieansätze miteinander kombiniert. Professor Huober hat unter anderem große Erfahrung in der so genannten neoadjuvanten Therapie: „Dabei geben wir vor der operativen Entfernung eines Tumors bereits ein Chemotherapeutikum. So können wir sehen, wie gut der Tumor darauf anspricht und unser Wissen für die Chemotherapie nach der Operation nutzen. Verkleinert der Tumor sich bereits, muss während der Operation weniger Tumorgewebe entfernt werden.“
Auch die Immuntherapie, nach Einschätzung Huobers einer der größten Fortschritte der letzten Jahre, birgt neue Chancen: „Wenn die Oberfläche von Tumorzellen bestimmte Eiweißstoffe aufweist, wirken gängige Chemotherapien oft schlecht, bestimmte Therapien mit Antikörpern dagegen gut.“ Professor Huober hat große Erfahrungen mit diesen Immuntherapien. Er erforscht zudem, wie den Patientinnen geholfen werden kann, die auf diese eigentlich Erfolg versprechende Therapie nicht ansprechen.

„Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Professor Huober einen ausgewiesenen Spezialisten für die vielfältigen neuen Therapieformen gewinnen konnten, der mit Leib und Seele Arzt am Krankenbett, fächerübergreifender Vermittler und Wissenschaftler ist“, betont Prof. Dr. Wolfgang Janni, Ärztlicher Direktor der Ulmer Universitätsfrauenklinik. „Mit der neuen Professur werden wir die gynäkologische Onkologie in der Krankenversorgung, Forschung und Lehre stärken“, so Janni.

Mit freundlichen Grüßen
Petra Schultze

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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