Brustkrebs: MHH bietet neue Behandlungsmethode

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat ihr Behandlungsspektrum bei Brustkrebs um ein innovatives Verfahren erweitert: Seit Mai dieses Jahres bieten die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und die Klinik für Strahlentherapie und Spezielle Onkologie in einem Gemeinschaftsprojekt die intraoperative Strahlentherapie (IORT, IntraOperative RadioTherapie) an. Dabei handelt es sich um eine Methode der brusterhaltenden Krebstherapie. Im Gegensatz zur herkömmlichen Strahlentherapie wird das betroffene Gewebe im Tumorbett von innen bestrahlt. Die Bestrahlung erfolgt direkt nach der Tumorentfernung noch während der Operation. Studien belegen, dass durch die IORT die Rückfallrate deutlich gesenkt und die Behandlungsdauer nach der Operation verkürzt werden kann.

Wir möchten die neue Behandlungsmethode allen interessierten Medienvertretern vorstellen. Sie sind eingeladen zu einem Pressegespräch am

 Dienstag, 22. Juni 2010
 um 11 Uhr
 Konferenzraum in der Ladenpassage (neben der Kapelle), Gebäude K6, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Ihre Gesprächspartner sind

 Professor Dr. Peter Hillemanns, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
 Professor Dr. Johann Karstens, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Spezielle Onkologie
 Professor Dr. Tjoung-Won Park-Simon, Bereichsleiterin Gynäkologische Onkologie an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
 Professor Dr. Michael Bremer, leitender Oberarzt an der Klinik für Strahlentherapie und Spezielle Onkologie
 Dr. Ursula Hille, Oberärztin an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
 Martha N., Patientin, die mit intraoperativer Bestrahlung behandelt wurde.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Professor Dr. Peter Hillemanns, MHH-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Telefon (0511) 532-6144, E-Mail Hillemanns.Peter@mh-hannover.de
(idw, 06/2010)

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