Gesundheitsbroschüren Darmkrebs

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

vielleicht sind Sie selbst an Darmkrebs erkrankt oder jemand, der Ihnen nahesteht. Mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen Informationen rund um das Thema Darmkrebs an-bieten. Sie erfahren, wie Darmkrebs entsteht, und lernen Möglichkeiten der Vorsorge, Un-tersuchungsmethoden sowie aktuelle Behandlungsstrategien kennen. Darmkrebs gehört in der Bundesrepublik Deutschland zu den häufi gsten bösartigen Erkrankungen. In frühen Erkrankungsstadien sind die Heilungschancen sehr gut, aber auch wenn die Krankheit bereits fortgeschritten ist, stehen wirksame Therapieformen zur Verfügung.

Besondere Bedeutung kommt der Früherkennung zu. Als Methode der Wahl hat sich seit vielen Jahren die Koloskopie (Darmspiegelung) etabliert: Wird sie konsequent durchgeführt, kann die Entwicklung von Darmkrebs verhindert werden. Es handelt sich dabei also nicht nur um eine Früh-erkennung, sondern auch um eine Vorsorgeuntersuchung. Daher empfehle ich Ihnen dringend, die gesetzlichen Angebote zur Früherkennung wahrzunehmen. Ab dem 50. Lebensjahr sollten Sie jährlich einen Stuhltest vornehmen lassen und ab dem 55. Lebensjahr alle zehn Jahre zur Darmspiegelung gehen. Der zeitliche Abstand ist ausreichend, Darmkrebsvorstufen frühzeitig zu erkennen. Bei einer Häufung von Darmkrebserkrankungen in der Familie ist es ratsam, die Untersuchung bereits eher und in kürzeren Abständen durchzuführen.

Dieser Ratgeber wendet sich vorwiegend an Menschen, die bereits an Darmkrebs erkrankt sind. Wir möchten Ihnen aufzeigen, über welche Behandlungsmöglichkeiten die Medizin derzeit verfügt. In diesem Bereich gibt es deutliche Fortschritte: Bessere Erkenntnisse über den Tumor haben die Entwicklung zielgerichteter Therapiestrategien ermög-licht, die sich speziell gegen die bösartigen Zellen richten. Gemeinsam mit der Operation und gegebenenfalls der Strahlentherapie stehen uns damit wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Die Broschüre soll das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt nicht ersetzen, sondern Ihnen vielmehr Informationen an die Hand geben, die Ihnen den Austausch erleichtern.

Ihr Professor Dr. med. Wolff Schmiegel
Direktor der Medizinischen Klinik
am Knappschaftskrankenhaus Bochum

Weitere Informationen finden Sie unter roche.de

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