Broschüre zur Lebensmittel- und Ernährungsforschung in Schleswig-Holstein erschienen

Was wäre die optimale Fruchtkombination für einen Smoothie, der vor Krebs und Herz-, Kreislauferkrankungen schützen könnte? Kann Grünkohlöl gegen Augenerkrankungen auch lösungsmittelfrei hergestellt werden? Steckt in Kleie mehr als der bekannt gesunde Ballaststoff, nämlich ein natürlicher Schutzmantel gegen den Verderb von Lebensmitteln? Mit diesen und weiteren Fragen aus der Lebensmittel- und Ernährungsforschung befassen sich Kooperationsprojekte von Wissenschaftlern mit Firmen, über die eine aktuelle Broschüre der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein informiert. Die 40-seitige Broschüre enthält außerdem Portraits und Ansprechpartner der beiden neuen Netzwerke an der Uni Kiel “Food Chain Plus” und “Kompetenzzentrum ProMilch”, der Netzwerke der Wirtschaft sowie ein Interview mit den F+E-Leitern der bekannten schleswig-holsteinischen Unternehmen Schwartauer Werke und SternEnzym. Komplettiert wird das Heft durch einen Überblick über Studien- und Ausbildungsangebote in der Ernährungs- und Lebensmittelwirtschaft in Schleswig-Holstein.

“In der öffentlichen Diskussion ist manchmal von praxisfernen Wissenschaftlern mit rein akademischen Interessen und nachrangigen Transferinteressen die Rede. Mein Eindruck: Für die Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungsforschung in Schleswig-Holstein gilt dieses Zerrbild nicht. Möge die Broschüre dazu beitragen, dieses schiefe Bild zurechtzurücken”, sagte ISH-Vorstand Prof. Dr. Hans-Jürgen Block am Freitag (21. Mai) bei der Vorstellung der Broschüre in Kiel.
(idw, 05/2010)

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