Blütenpracht im „Bäderwinkel“

djd). Ob Rot, Weiß, Creme, Violett, Gelb oder Orange: Bis in den Oktober hinein verwandeln sich die historischen Kurparks der Sächsischen Staatsbäder in ein Blütenmeer. Besucher können dann sehen, woher beispielsweise die Ideen für verspielte Landschaftsmotive an den Mosaikfenstern des historischen Albert Bades in Bad Elster stammen. Der Ort gilt als eines der traditionsreichsten Moorheilbäder Deutschlands. Seine mondäne Architektur ragt aus den prachtvollen, insgesamt 50 Hektar großen Grünanlagen der Staatsbäder heraus, ebenso wie das benachbarte Bad Brambach. Die Therapie- und Wohlfühlzentren der Sächsischen Staatsbäder GmbH genießen einen guten Ruf – und gelten doch noch als Geheimtipp.

Rhododendron aus dem Jahr 1830

Besonders farbenfroh geht es in den historischen Kurparks zu, wenn unzählige Rhododendren in voller Blüte stehen. „Einige Pflanzen sind schon mehr als 100 Jahre alt“, sagt Elke Sternitzky, Gartenbaumeisterin der Sächsischen Staatsbäder GmbH. Das hohe Alter hat seinen Grund: Der anmoorige Boden der Elster-Auen und das Klima an der Weißen Elster gefällt den immergrünen Pflanzen. Die Sorte „Cunningsham White“ gedeiht in Bad Elster sogar schon seit 1830.

Radon und Mineralheilwasser

Bad Brambach mit seinen modernen Bauten gewinnt durch die edlen Pflanzungen ein altehrwürdiges Erscheinungsbild. Bekannt ist das Heilbad für die stärkste Radon-Mineralheilquelle der Welt. Kaum war sie entdeckt, wurde vor gut 100 Jahren das erste Kur- und Badehaus eröffnet. Zum „Natürlichen Schatz“ der Sächsischen Staatsbäder gehören neben Moor auch 15 Mineralheilquellen. Über Jahre hinweg haben Wissenschaftler immer wieder festgestellt, dass diese Quellen eine besondere Qualität aufweisen.

Brücken, Kosmonauten und noch viel mehr

Rund um Bad Elster und Bad Brambach locken viele schöne Ausflugsziele. Daher lohnt es sich, gleich mehrere Tage dort zu verbringen. Interessant ist die Besichtigung der Göltzschtalbrücke, der weltweit größten Ziegelsteinbrücke oder ein Ausflug an die landschaftlich schön gelegenen Talsperren Pöhl und Pirk. Urlauber können sich außerdem das Miniaturmuseum im „Klein Vogtland“ ansehen.

Wem die Welt danach etwas klein erscheint, sollte einen Abstecher in die „Deutsche Raumfahrtausstellung“ in Morgenröthe-Rautenkranz unternehmen. In dem 1.000-Seelen-Dörfchen wurde Sigmund Jähn geboren. Als Kosmonaut war er der erste Deutsche, der je im Weltall schwebte.

Treffpunkt für Kulturbegeisterte

Zurück auf der Erde sorgt die Chursächsische Veranstaltungs GmbH für gute Unterhaltung. Auf den idyllisch in Parkanlagen gelegenen Veranstaltungsstätten präsentiert sie ganzjährig einen niveauvollen Spielplan mit Konzerten, Opern, Musicals, Kabarett und vielem mehr.
Ein Schmuckstück ist das König Albert Theater – eines der imposantesten Hoftheater Deutschlands. Und für Open-Air-Veranstaltungen gibt es ein eigenes „Natur-Theater“. Alle Infos gibt es bei der Sächsische Staatsbäder GmbH unter Telefon 037437-71111 und im Internet unter http://www.saechsische-staatsbaeder.de.

KURZTEXT:

Historische Kurparks entdecken

(djd). Farbenprächtig geht es bis in den Oktober hinein in den insgesamt 50 Hektar großen historischen Kurparks der Sächsischen Staatsbäder Bad Elster und Bad Brambach zu: Dort setzen jährlich mehr als 70.000 Saisonpflanzen leuchtende Akzente. Hinzu kommen unzählige immergrüne Rhododendren mit ihren roten, weißen, cremefarbenen, violetten, gelben oder orangenen Blüten. Bad Elster selbst mit seiner mondänen Bäder-Architektur und das benachbarte Bad Brambach sind ebenfalls sehenswert. Bad Brambach ist bekannt für die stärkste Radon-Mineralquelle der Welt. Bad Elster gehört zu den traditionsreichsten Moorheilbädern Deutschlands. Beide Orte zusammen verfügen über 15 Mineralheilquellen. Zahlreiche Gesundheits-, Kur- und Wellness-Angebote sowie ein interessantes Kultur- und Ausflugsprogramm runden einen mehrtägigen Aufenthalt ab. Alle Infos gibt es bei der Sächsischen Staatsbäder GmbH, Telefon 037437-71111, http://www.saechsische-staatsbaeder.de.

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