Blickfang in der Gartenoase

(djd). Ob streng gestutzt, üppig wachsend oder eindrucksvoll in Form geschnitten: Hecken bieten Gartenfreunden zahlreiche gestalterische Möglichkeiten und sind die naturnahe Alternative zu Mauer oder Zaun. Das Grün am Grundstücksrand schirmt die Hausbewohner vor Lärm, Staub, Wind und unerwünschten Blicken ab und ist für etliche heimische Tiere ein wichtiger Lebensraum. Die Gartenhecke ist ein Nist- und Brutplatz vieler Vögel und sicherer Zufluchtsort für Nager, Frösche und Insekten – ein kleines Biotop vor der eigenen Haustür. Damit das Kleinod jedoch auch optisch zum Blickfang wird, gilt es, einige Tipps zu Schnitt und Pflege zu beachten.

Tipps und Tricks für die Heckenpflege

Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist das Schneiden von Hecken zwischen dem 1. März und dem 30. September nicht erlaubt, da viele Tier- und Vogelarten während dieser Zeit brüten. Allerdings fällt das Trimmen ohne schädigenden Eingriff in die Substanz der Pflanzen nicht in dieses Verbot. Hobbygärtner sollten sich, bevor sie ans Werk gehen, dennoch sorgfältig vergewissern, dass sich keinerlei Brutplätze in ihrer Hecke befinden. Gerade immergrüne Hecken freuen sich über eine pfiffige Frühjahrsfrisur kurz vor dem Austrieb, denn sie fördert eine dichte Verzweigung. Ideal für den Schnitt ist ein sonniger Tag mit Temperaturen über fünf Grad Celsius. Frühlingsblüher dagegen werden erst nach ihrer Blüte in Form gebracht. Der Schnitt sollte trapezförmig erfolgen, so dass die Hecke an ihrer Basis breiter stehen bleibt als oben in der Krone. Auf diese Weise kann das Sonnenlicht auch die unteren Regionen erreichen und verhindert deren unansehnliches Verkahlen.

Handliche Arbeitsgeräte

Nur mit dem passenden Werkzeug geht der Heckenschnitt leicht von der Hand. Für den Einsatz im Hausgarten sind handliche und leichte Helfer mit ruhigem Lauf zu bevorzugen. Der Hersteller Stihl beispielsweise hat viele verschiedene Heckenscheren mit unterschiedlichen Antriebsarten im Angebot, die optimale Arbeitsergebnisse garantieren: Die besonders leichte, benzinbetriebene Einsteigervariante HS 45 empfiehlt sich für den Trimmschnitt von niedrigen bis brusthohen Formsträuchern. Die spezielle Messergeometrie erlaubt ein präzises Arbeiten. Einstecken, Kabel sichern und losschneiden ist die Devise bei der praktischen Elektro-Heckenschere HSE 42. Das Gerät im modernen Design eignet sich vor allem für lärm- sowie emissionssensible Bereiche. Die ergonomische Anordnung der Handgriffe schont die Kräfte der Gartenfreunde, denn beide Hände sind nicht an eine bestimmte Halteposition gebunden. Die Kabelzugentlastung sichert die Steckverbindung zum Verlängerungskabel und die beidseitig schneidenden Messer sorgen für ein sauberes Schnittbild. Wer mobil und flexibel sein möchte, greift auf die Akku-Heckenschere HSA 65 zurück. Ein kraftvoller 36-Volt-Lithium-Ionen-Akku, eine hohe Hubzahl und Spezialmesser nehmen es auch mit robusten, langen Hecken auf und bringen diese mühelos in Form – leise, ohne Kabel und ohne Abgase. Für ihre umweltfreundlichen Eigenschaften wurde die Akku-Heckenschere sogar mit dem begehrten Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet.

Sichere Über-Kopf-Arbeit

Für alle Aufgaben, bei denen es auf die Reichweite des Arbeitsgeräts ankommt, gibt es Heckenschneider als Ergänzung zur klassischen Heckenschere. Sie haben einen deutlich größeren Aktionsradius für den Formschnitt hoher oder sehr breiter Hecken. Dabei sind wackelige Arbeitsbühnen passé, denn Heckenschneider lassen sich bei sicherem Stand vom festen Boden aus einsetzen. Für private Heckenbesitzer, die auf einen exakten Schnitt Wert legen, bietet Stihl den kraftvollen Elektro-Heckenschneider HLE 71 in zwei Schaftlängen und mit schwenkbarem Messerbalken. Unter http://www.stihl.de finden sich mehr Informationen.

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