Blick in die Zukunft: Wasch-Straßen adieu?

(dmd). Manche Fahrzeugbesitzer genießen es sichtlich. Für die meisten jedoch ist die Reinigung ihres Boliden ein lästiges Muss. Für beide Parteien könnte womöglich bald eine neue Epoche anbrechen. Nissan testet derzeit das weltweit erste Fahrzeug, das sich selbst sauber hält.

Seit es vierrädrige Fahrzeuge gibt, wird permanent an ihrer Verbesserung und Verfeinerung gearbeitet. Immer mehr digitale Assistenten helfen beim Fahren. Immer mehr technische Weiterentwicklungen machen es sicherer, schneller, schöner. Nur um einen Aspekt hat sich bisher noch keine Firma zukunftsweisend gekümmert: die Reinigung.

Mit anderen Worten: Mit der derzeitigen Testreihe von Nissan wird definitiv Neuland erobert. Als Versuchskaninchen wurde der Nissan Note auserkoren. Und für ihn bedeutet Neuland damit vor allem: Touren abseits der Piste. Ausgestattet mit einer innovativen Lacktechnologie düst er durch Schlamm, Matsch und alles, was das klassische Outfit aller Offroad-Fahrzeuge kreiert. Die so genannte „Ultra-Ever Dry Technologie“ sorgt mit einer Schutzschicht aus Luft dafür, dass kein Schmutz auf dem Lack landet. Im Optimalfall.

Da sich bei keiner Autotour wirklich voraussagen lässt, welchen Angreifern der Lack dieses Mal ausgesetzt ist, wird der Nissan Note die nächsten Monate unter den verschiedensten Bedingungen geprüft. Bei ersten Tests mit Schneeregen, Frost und normalem Regen wurden laut Nissan bereits „vielversprechende“ Ergebnisse erzielt.

Noch gibt es bei Nissan keine Pläne, den „Super-Sauber-Lack“ in Serie oder als optionales Zubehör zu produzieren. Ausgeschlossen ist es jedoch nicht. „Wir wollen die täglichen Probleme unserer Kunden lösen und testen deshalb regelmäßig neue Technologien wie diese Lackierung“, erklärte dazu Chief Marketing Manager Geraldine Ingham. Und wer weiß – vielleicht können sich die Autobesitzer tatsächlich in ein paar Jahren samstags lässig in den Garten legen anstatt das Auto zu polieren …

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