Blessuren auf Balkonien

(djd). Viele Deutsche machen ihren Balkon oder Garten zum Hobby und erholen sich beim Umtopfen, Unkrautzupfen, Rosenschneiden und Rasenmähen. Doch wer viel werkelt, läuft auch Gefahr, sich dabei zu verletzen. Leicht hat man sich an der Heckenschere geritzt, an einem Holz die Haut aufgeschürft oder einen Dorn in den Finger gestochen. Schon eine kleine Blessur genügt, um eine Eintrittspforte für Keime zu bilden. Besonders gefährlich ist der Tetanuserreger. Wer sich nicht ganz sicher ist, wie lange seine letzte Tetanusimpfung zurückliegt, sollte sich in jedem Fall nachimpfen lassen.

Hausapotheke griffbereit

Um Entzündungen der Wunde zu vermeiden, ist es notwendig, die Verletzung möglichst keimfrei zu versorgen. Daher sollte in der Hausapotheke neben Kompressen, Mullbinden, Pinzette und Pflaster ein zuverlässiges Antiseptikum zu finden sein. So bietet der Inhaltsstoff Polyhexanid, enthalten zum Beispiel in „pharmaCUR“ aus der Apotheke, ein breites Wirkspektrum gegen viele Bakterien, Viren und Pilze. Für schlecht heilende Verletzungen oder Verbrennungen, etwa beim Grillen, die nach Tagen noch Beschwerden machen, eignet sich das spezielle Wundgel aus derselben Produktserie. Es schafft eine feuchte und keimarme Umgebung, welche die Heilung unterstützen und die Bildung von Narben reduzieren kann. Bei größeren Verletzungen sollte man immer zum Arzt gehen.

Feucht heilt besser

Das Hauptziel der feuchten Wundbehandlung ist es, optimale Bedingungen für Zellwachstum und Wundheilung herzustellen und aufrechtzuerhalten. In einem feuchten Milieu können sich Zellen, die für die Heilung erforderlich sind, besser vermehren. Die Bildung von neuem Gewebe wird optimiert. Kleinere Wunden können nach der Desinfektion mit einem Pflaster geschützt werden. Brand- oder Wundblasen sollte man niemals aufstechen, sondern mit Wundspray besprühen, um ein keimarmes Umfeld zu schaffen. Bereits geplatzte Blasen nach dem Desinfizieren mit einem Blasenpflaster vor weiterer Reizung schützen.

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