BLE/BMELV-Symposium: Agrobiodiversität in Deutschland

Das Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) laden zu diesem Symposium ein. Einem Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Agrobiodiversität folgt eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in Deutschland. Im zweiten Teil des Symposiums sollen die zukünftigen Aufgaben im Kontext globaler Herausforderungen wie Klimawandel und Welternährung diskutiert werden.

Dem Parlamentarischen Staatsekretär im BMELV, Peter Bleser, werden im Rahmen des Symposiums zwei aktuelle Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Biodiversität und Genetische Ressourcen beim BMELV überreicht. Ein Gutachten befasst sich mit Blick auf die bevorstehende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik mit „Chancen für die biologische Vielfalt in der Landwirtschaft nutzen – Zehn Schlüsselthemen für Agrobiodiversität in der Agrarpolitik“. Das zweite Gutachten bezieht Stellung zur Gefährdung der Agrobiodiversität durch Biopatentierung.
Agrobiodiversität – Grundlage für Landwirtschaft und Ernährung

Die Agrobiodiversität hat weltweit eine grundlegende Bedeutung für die Landwirtschaft und Ernährung. Die Gefährdung der Agrobiodiversität, insbesondere der dramatische weltweite Verlust an Landsorten und -rassen seit Mitte des 20. Jahrhunderts, wurde international zu einem politischen Thema. National schuf das BMELV mit der Agrobiodiversitätsstrategie einen Rahmen für die Aktivitäten zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Agrobiodiversität. Vor 20 Jahren wurde als nationale Informations- und Koordinierungsstelle das heutige Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt eingerichtet. Inzwischen sind national und international wichtige Meilensteine der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung erreicht worden. Dies soll mit einen festlichen Abendempfang im Bonner Museum Koenig beim diesjährigen „Jubiläums-Symposium“ gewürdigt werden. Das Symposium richtet sich an Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung sowie an Interessierte der Öffentlichkeit und der betroffenen Wirtschaftsbereiche.

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