Bislang noch unausgereift

Homepages auf dem Vormarsch
Immer mehr Arztpraxen verfügen über eine eigene Homepage. Die Darstellung des Leistungsangebots, die Präsentation des Praxisteams und die Vermittlung organisatorischer Hinweise sind die mit der Netzpräsenz verbundenen Primärziele der Praxisinhaber.

Die E-Mail-Kommunikation auf dem Prüfstand
Untrennbar ist mit einer Internetpräsenz auch die Möglichkeit verbundenen, per E-Mail Kontakt aufzunehmen. Eine Exploration ging der Frage nach, wie dialogbereit Praxisteams bei elektronischen Anfragen sind. Hierfür wurden in einer Zufalls-Stichprobe jeweils 150 allgemein- und fachärztlich tätige Praxisbetriebe, die über Internet-Auftritte verfügten, ausgewählt. Ihnen wurden – aus der Perspektive eines Arzt-suchende potentiellen Patienten – Anfragen zu dem in den Auftritten beschriebenen Leistungsangebot gestellt.

Unbefriedigende Wartezeiten
Die durchschnittliche Beantwortungszeit betrug bei den Allgemeinarzt-Praxen 3 Werktage und 2 Stunden, bei Fachärzten 2 Werktage und 7 Stunden.

Viele antworten gar nicht
Dramatisch ist die Anzahl der Betriebe, die gar nicht reagierten: von den 150 kontaktierten Allgemeinarzt-Praxisteams antworteten 73 nicht, das entspricht einem Anteil von 48,6%, bei Fachärzten waren es 59 nicht reagierende Praxen (39,3%).

Nachfragen lohnt nur bedingt
Die Reaktionsquote auf eine Wiederholung der Anfrage bei den Nicht-Reagenten lag in den allgemeinmedizinisch tätigen Arztpraxen bei 10,9% entsprechend 8 Praxen, bei Fachärzten belief sich die Nach-Reaktion immerhin auf 5 entsprechend 12,1%.

Enttäuschender Ausgang
In der Gesamtsicht ergibt sich ein enttäuschendes Bild der E-Mail-Kommunikation von Arztpraxen, die bislang noch nicht im Praxismanagement etabliert ist.

Quelle: http://ifabsthill.wordpress.com/2014/05/12/unausgereift-die-e-mail-kommunikation-von-arztpraxen/

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