Bioökonomie: Workshop bietet Starthilfe für Produktideen im Lebensmittelbereich

Von der Ideenfindung bis zur finanziellen Förderung: Der BMBF-Kreativ-Workshop „Nachhaltige Innovationen entlang der Wertschöpfungskette bei Lebensmitteln“ (NIWEL) bietet zwei Tage lang Impulse und Beratung für Neuentwicklungen nach den Kriterien der Bioökonomie. Veranstalter ist das Forschungszentrum für Bioökonomie der Universität Hohenheim. Nach der Entwicklung und Bewertung können die Teilnehmer ihre Visionen gleich in den Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ des Bundesforschungsministeriums (BMBF) einbringen. Weitere Infos auch unter www.uni-hohenheim.de/niwel

Neue, umweltfreundliche und nachhaltige Produkte und Verfahren auf der Basis von Pflanzen, Tieren und Mikro-Organismen – so lautet das Credo der Bioökonomie. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus eines Produktes, vom Rohstoff über die Verarbeitung bis hin zur Endverwertung betrachtet. Neben konkreten Produkten sind auch nachhaltige Dienstleistungen im Bereich Bioökonomie gefragt. In all diesen Bereichen sind Innovationen gefragt. Mit der „Bioökonomiestrategie 2030“ will Deutschland seine Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz umbauen.
Eine Maßnahme ist der Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Der BMBF-Kreativ-Workshop „Nachhaltige Innovationen entlang der Wertschöpfungskette bei Lebensmitteln“ ist eine Möglichkeit, Ideen für diesen Wettbewerb zu entwickeln und gleich bewerten zu lassen.

Vorträge und Kreativ-Arbeit mit Experten aus Wissenschaft und Praxis
Der zweitägige Workshop an der Universität Hohenheim bietet Initialvorträge, Diskussionen und Kreativ-Arbeit in Arbeitsgruppen sowie Hilfe bei der Beantragung von Fördermitteln. Inspiration erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch erfolgreiche bioökonomische Produkte und Ideen von Impulsgeberinnen und Impulsgebern aus Wissenschaft und Praxis.
„Die Besonderheit der Universität Hohenheim ist, dass wir mit unseren Agrar-, Natur- sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften die komplette Wertschöpfungskette abbilden und beforschen. Deshalb haben wir das Thema Bioökonomie als gesamtuniversitären Schwerpunkt über alle Forschungsdisziplinen seit Jahren vertieft“, erklärt der Rektor der Universität Hohenheim, Prof. Dr. Stephan Dabbert.
Dabei dient das Forschungszentrum für Bioökonomie als Katalysator, der die Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen zusammenbringt, berät und Forschungsprojekte koordiniert. „Aus diesem Grund haben wir im Bereich Bioökonomie und in relevante Netzwerke einen sehr guten Überblick und dienen auch als Schnittstelle zu Wirtschaft und Politik“, ergänzt die Geschäftsführerin des Forschungszentrums für Bioökonomie, Susanne Braun.

Ziel sind marktfähige Produkte und Dienstleistungen
Der Workshop vermittelt nicht nur die Chancen der Bioökonomie, sondern arbeitet auch die kritischen Punkte und Prüffragen bei der Produkt- und Konzeptentwicklung heraus. Ziel ist es, den Teilnehmern das Handwerkszeug zu geben, marktfähige und nachhaltige Produkte für eine biobasierte Wirtschaft zu entwickeln.
Bei einer theoretischen Produktentwicklung werden die Workshop-Teilnehmer von Wirtschafts- und Marketingexperten begleitet und unterstützt. Am Ende sollen marktfähige und realistische Marketing- und Entwicklungskonzepte für die theoretischen Produkte feststehen.

Ort, Zeit & Registrierung
13. und 14. Januar 2016, um 9:30 Uhr, Universität Hohenheim, Schloss, 70599 Stuttgart.
Die Teilnahme ist kostenlos. Anreise kann in begründeten Fällen bezuschusst werden. Programm und Registrierung: www.uni-hohenheim.de/niwel
Links:
Programm + Registrierung: http://www.niwel-workshop.de/
Text: C. Schmid / Klebs

Kontakt für Medien:
Silke Grünewald, Universität Hohenheim, Forschungszentrum für Bioökonomie, T 0711/459-23698, E Silke_Gruenewald@uni-hohenheim.de

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