Biomasseheizung: Nicht nur Holz lässt sich verfeuern

(mpt- 200) In Zeiten von immer weiter steigenden Energiekosten und begrenzten Ressourcen werden Biomasseheizungen für viele immer interessanter. Diese werden in der Regel mit Scheitholz, Holzhackschnitzel oder Pellets beheizt – zumindest wird das hinlänglich angenommen. Tatsächlich aber lassen sich viele Pflanzenreste, sowohl aus der Forstwirtschaft, wie auch aus der Landwirtschaft und aus der Landschaftspflege thermisch verwerten. Und dies nicht nur für die Biomasseheizung, sondern auch für die Bereitstellung von Warmwasser.

Besondere Biomassebrenner werden benötigt

Herkömmliche Kessel, die mit Hackschnitzel, Pellets oder Holz befeuert werden, können allerdings nicht so ohne Weiteres andere Pflanzenreste verwerten. Hierzu wird ein spezieller Biomassebrenner benötigt. Besonders hervorzuheben sind die Anlagen des Spezialisten für Biomasseheizungen, Biokompakt http://www.biokompakt.com/
Diese Brenner können nicht nur das genannte Holz, sondern auch Heu aus der Landschaftspflege, Pressrückstände von Raps, gepresste Getreidereste und auch Kirschkerne aus der Marmeladenproduktion verwerten. Die Rohstoffe, die man meist sehr günstig oder sogar gratis bekommt, senken den Verbrauch natürlich ungemein. Und sind diese mal nicht greifbar, dann ist auch die Befeuerung mit Pellets, Hackschnitzeln oder preiswerten Industriepellets möglich.

Besonders interessant für den ländlichen Bereich

Diese sogenannten Multibrenner sind ganz besonders interessant, wenn man in ländlichen Gefilden lebt. Dort kann man sich in Ruhe nach verwertbarer Biomasse in der näheren Umgebung umsehen. Oft sind Sägewerke, Ölmühlen, Konserven- oder Marmeladenhersteller froh darüber, wenn sie Abnehmer für die Biomassereste finden. Betreibt man selbst einen landwirtschaftlichen Betrieb, hat man die Ressourcen direkt vor der Haustüre liegen.

Wird Biomasse verschiedener Herkunft verwendet, dann muss man mit schwankenden Energiegehalten und mit unterschiedlichen Feuchtigkeitsgraden rechnen. Auf diese wechselnden Bedingungen muss sich eine Biomasseheizung selbstständig einstellen. Daher benötigt sie eine hoch entwickelte Sensorik und Elektronik, um den Abbrand und die Luftführung regeln zu können.

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