Biologische Vielfalt erhalten: Akademien stellen Papier zum Artensterben in Agrarlandschaften vor

Die Kurz-Stellungnahme „Artenrückgang in der Agrarlandschaft: Was wissen wir und was können wir tun?“, die erste Sofortmaßnahmen für den Artenschutz empfiehlt, stellen die Akademien am Mittwoch, 24. Oktober 2018, in Berlin vor.

Diskussionsveranstaltung „Artenrückgang in unserer Kulturlandschaft: Was wissen wir wirklich und was können wir tun?“
Mittwoch, 24. Oktober 2018, 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Einsteinsaal
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Artenvielfalt ist die Grundlage unseres Lebens. In der Landwirtschaft wird die Bestäubung vieler Pflanzen durch eine hohe Artenvielfalt gesichert, ebenso wie die Regeneration der Böden. Nicht zuletzt fördert die Vielfalt von Pflanzen- und Tierarten den Erholungswert einer Landschaft für den Menschen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden erste Ergebnisse der Arbeitsgruppe präsentieren. Gemeinsam mit den Gästen werden sie die Bedeutung biologischer Vielfalt in der Agrarlandschaft erörtern und Lösungsansätze diskutieren, die praxisnah und umsetzbar sind.

Geleitet wird die Diskussion von den Sprecherinnen und dem Sprecher der Arbeitsgruppe Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Mitglied der Leopoldina und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz sowie Mitglied des Direktoriums der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Prof. Dr. Alexandra-Maria Klein, Professorin für Naturschutz und Landschaftsökologie an der Universität Freiburg sowie Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Direktor des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig in Bonn und Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz. Beteiligt sind zudem Prof. Dr. Bärbel Gerowitt, Professorin für Phytomedizin am Institut für Landnutzung an der Universität Rostock und Mitglied der Arbeitsgruppe, sowie Dr. Sebastian Lakner vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen. Moderiert wird die Veranstaltung von Petra Pinzler, DIE ZEIT.

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