Biologische Mückenbekämpfung gegen Malaria in Westafrika

Die am Oberrhein bewährte Methode zur Stechmückenbekämpfung kann in Afrika helfen, die durch Moskitos übertragene Tropenkrankheit Malaria einzudämmen. Das ist die Bilanz des Projekts „Ecologic Malaria Reduction for Africa“ (EMIRA) am Institut für Public Health des Universitätsklinikums Heidelberg. Die Manfred Lautenschläger-Stiftung hat das EMIRA-Projekt in Burkina Faso mit 450.000 Euro gefördert. Seit 2013 haben die Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) e.V. und dem Gesundheitsministerium Burkina Fasos ein biologisches Mittel im Nordwesten des afrikanischen Landes eingesetzt. Das Mittel tötet Mückenlarven in den Brutgewässern ab und verhindert die Ausbreitung unbeherrschbarer Moskitoschwärme.

Wir laden Sie herzlich ein zur Pressekonferenz am 18. Oktober 2016 um 10 Uhr in den Marsilius Arkaden, Turm Süd, Raum K13. Die beteiligten Projektpartner präsentieren ihre Erfahrungen und beleuchten das Projekt sowohl aus wissenschaftlichen als auch aus gesundheitspolitischen Blickwinkeln sowie aus der Perspektive der betroffenen Gemeinde. Ein kurzer Videoclip, den das Rhein-Neckar-Fernsehen gedreht hat, gibt Einblicke in die Arbeit vor Ort.

Ihre Ansprechpartner bei der Pressekonferenz

Dr. Ali Sié
Direktor des Centre de Recherche en Santé de Nouna, Gesundheitsministerium Burkina Faso

Professor Dr. Norbert Becker
WHO-Experte zur Mückenbekämpfung und Projektpartner (KABS e.V.)

Professor Dr. Till Bärnighausen
Leiter Institut für Public Health, Universitätsklinikum Heidelberg

Professor Dr. Rainer Sauerborn
Institut für Public Health, Universitätsklinikum Heidelberg

Manfred Lautenschläger
Vorsitzender der Manfred Lautenschläger-Stiftung

Markus Lautenschläger
Geschäftsführer der Manfred Lautenschläger-Stiftung

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie teilnehmen werden: presse@med.uni-heidelberg.de / Tel.: 06221 / 564537

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg. www.klinikum.uni-heidelberg.de

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