Bioenergie, Welternährung & Biodiversität: Umwelttagung der Uni Hohenheim bietet Disput und

Bioenergie Welternährung und biologische Vielfalt werden oft als Gegensätze wahrgenommen. Die Universität Hohenheim bündelt alle diese Aspekte als Teile ihrer Forschungsschwerpunkte. Nun intensivieren Forscher und Gäste aus verschiedenen Fachrichtungen mit einer gemeinsamen Tagung den wissenschaftlichen Dialog. Die 38. Umwelttagung von der Umweltakademie Baden-Württemberg und der Universität Hohenheim bietet kontroverse Standpunkte und fachübergreifende Übereinstimmung. Sie steht damit in bester akademischer Tradition einer Wissenschaft, die beide Seiten einer Medaille untersucht, um gemeinsam im Dialog um Lösungen für die Zukunft zu ringen.

Agrarwissenschaften mit den Schwerpunkten Nachhaltigkeit, Ernährungssicherung und Bioenergie gehört zu den traditionellen Säulen der Forschung an der Universität Hohenheim. Ausdruck finden sie unter anderem in drei wissenschaftlichen Zentren: dem Tropenzentrum, dem Food Security Center und dem Zentrum für Bioenergie und Nachwachsende Rohstoffe.
Es ist diese transdisziplinäre Vielfalt, die es erst möglich macht, ein übergreifendes wissenschaftliches Gesamtkonzept zu entwickeln. Insgesamt engagieren sich rund 70 Professuren an den drei Zentren. Die Bandbreite reicht von (Agrar-) Ökonomie, Agrarpolitik und Agrarsoziologie über Tierwissenschaft, Pflanzenwissenschaft und Agrartechnik bis zu Biotechnologie und Ökologie, sowie Meteorologie und Klimaforschung.
Zur 38. Hohenheimer Umwelttagung am Donnerstag, 16. Februar, ab 9.30 Uhr laden wir die Presse herzlich ein. Um 13.00 Uhr findet eine Pressekonferenz im Blauen Saal statt. Näheres ist im beigefügten Programm ersichtlich.

Die Hohenheimer Umwelttagung vereint die Breite der Forschung unter dem Motto: „Im Spannungsfeld zwischen Energie, Ernährung, Klimaschutz und Biodiversität: Biomasseerzeugung nachhaltig entwickeln“. Die Themen sind:
• Anforderungen an den umwelt- und sozialverträglichen Anbau von Energiepflanzen;
• Erhaltung der Agrobiodiversität und Konfliktminderungsstrategien;
• Weiterentwicklung der wirtschafts- und technologieorientierten Anreizmechanismen;
• Notwendigkeit und Chancen von Standards zur Lenkung von Anlagestandorten für Biogas;
• Alternativen von Biokraftstoffen: Energiegewinnung in ariden Gebieten

Die Hohenheimer Umwelttagung
Die Hohenheimer Umwelttagung verbindet zwei Ziele: Zum einen bietet sie ein Forum zur Aufbereitung aktueller Fragen der Umweltvorsorge; zum anderen versteht sie sich als Ideenbörse für anwendungsorientierte Problemlösungen.

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