„Big Data in Medicine and Biotechnology“

Ein Schwerpunkt des Symposiums ist die Frage, wie Genom-Daten in der Medizin künftig Behandlungen und Therapieansätze beeinflussen. Damit greift die wissenschaftliche Konferenz eine der Hauptaktivitäten des CeBiTec auf. Denn die Forschungseinrichtung kann genannte Datensätze inzwischen sowohl erzeugen als auch mithilfe von bioinformatischen Softwareprogrammen analysieren.

Darüber hinaus nimmt das Symposium bioinformatische Fragestellungen in den Blick, etwa zur Analyse großer Datenmengen in den Lebenswissenschaften. Einen thematischen Beitrag leistet dazu das Deutsche Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur (de.NBI), ein Großprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, dessen Geschäftsstelle sich am CeBiTec befindet. „Das Symposium profitiert von dieser Zusammenarbeit, denn das de.NBI befasst sich intensiv mit Lösungen von Big-Data-Problemen in den Lebenswissenschaften, also Medizin und Biotechnologie“, sagt Professor Dr. Alfred Pühler, Koordinator des Netzwerks und Mitorganisator des Symposiums.

Die Organisatorinnen und Organisatoren des CeBiTec-Symposium freuen sich, mit „Big Data in Medicine and Biotechnology“ eine zukunftsorientierte Tagung zu veranstalten: „Biotechnologierelevante Fragen werden am CeBiTec seit seiner Gründung 1998 bereits kontinuierlich verfolgt“, so Professor Dr. Olaf Kruse, wissenschaftlicher Direktor des CeBiTec. „Mit der Gründung der Medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld rechnen wir nun damit, am CeBiTec künftig verstärkt medizinorientiert zu forschen.“

Die Universität Bielefeld begreift Data Science interdisziplinär als gemeinsame Herausforderung sowie als eigenes Forschungsfeld. In den Datenwissenschaften betrachten Forscherinnen und Forscher den gesamten Lebenszyklus von Daten: Sie erheben und generieren Daten, analysieren und veröffentlichen sie. Eine besondere Herausforderung stellt dabei der effiziente Umgang mit sehr großen Datenmengen, Big Data, dar.

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